Stiftung Thüringer Sporthilfe -

Die Stiftung Thüringer Sporthilfe unterstützt seit 1997 besonders talentierte Nachwuchsathleten und Spitzenathleten auf ihrem Weg vom "Talent zum Olympiasieger/Weltmeister." Sie fördert an erster Stelle Thüringer Sportlerinnen und Sportler, die als Voraussetzung der Förderung, für einen Thüringer Sportverein in einer olympischen oder paralympischen Disziplin starten. Der Behindertensport ist seit Beginn der Förderung vollkommen gleichberechtigt integriert.

eine ergänzende Fördereinrichtung

Die Stiftung versteht sich als Dienstleister für den Athleten. Sie kooperiert dabei mit allen im Leistungssportsystem in Thüringen beteiligten Einrichtungen. Die Stiftung Thüringer Sporthilfe ist ein ergänzendes Element der Sportförderung in Thüringen.

Nachwuchsförderung Sommersportarten

Im Juni diesen Jahres ehrte die Stiftung Thüringer Sporthilfe die Nachwuchswintersportler im BTZ Rohr, wo man sich einen Überblick über die Vielfalt der Handwerksberufe verschaffen konnte. Darauf aufbauend gab es heute quasi eine Fortsetzung. Im ERFURT Bildungszentrum erhielten die Nachwuchssportler in den Sommersportarten einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Industrieberufe.

Nach einer Führung nahmen 69 Athleten und Athletinnen aus 14 Sportarten eine Individualförderung von rund 35.000 € der Stiftung Thüringer Sporthilfe aus den Händen des 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt, des Thüringer Ministers für Bildung, Jugend und Sport und zugleich Kuratoriumsvorsitzenden Helmut Holter und dem Präsidenten des LSB Thüringen, Peter Gösel in Empfang. Sowohl in der Fördersumme als auch der Athletenanzahl war dies gegenüber den Vorjahren eine deutliche Steigerung in der Nachwuchsförderung und soviel wie seit 2007 nicht mehr. Insgesamt 25 Teilnehmer an JEM/JWM brachten je 2 Gold- und Silber- sowie 7 Bronzemedaillen nach Hause. Zwei Juniorenfußballerinnen, Maren Tellenbröker und Stina Johannes wurden mit dem DFB-Team Junioreneuropameisterinnen. In der Disziplin Flinte Trap holte Marie-Louise Meyer Gold bei der JEM und Emma Götz wurde Vizejuniorenwelt- und –europameisterin im Teamsprint. Nach der Premiere im Vorjahr wurden in 2017 gleich acht Nachwuchssportler in der neuen olympischen Disziplin Karate, unter Ihnen die JEM-Bronzemedaillengewinnerin Madeleine Schröter, ausgezeichnet.

Und in der über 20-jährigen Geschichte der Nachwuchsförderung der Stiftung gab es ein Novum. Erstmals wurde ein Sportler sowohl im Winter- als auch Sommersport geehrt. Der Deutsche Juniorenmeister im Eiskunstlauf, Tim England (ESC Erfurt), wurde diesmal für seinen Vizemeistertitel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Karate ausgezeichnet.

Von den 69 Athleten schafften sieben Athleten den Sprung in die Anschlusskaderförderung. Sie erhalten somit einen nahtlosen Übergang in der Förderung durch die Stiftung Thüringer Sporthilfe. Diese werden beim Übergang vom Junior zum Erwachsenen unterstützt und bekommen beispielsweise Lehrgangs- und Materialkosten erstattet.

Mit der Nachwuchsförderung möchte die Stiftung ein wenig die Aufwendungen der jungen Sportler, Ihrer Eltern und der Sportvereine kompensieren, die viel in die Entwicklung ihrer Schützlinge investieren. Ein Sportschütze beispielsweise, schießt im Jahr ca. 20.000 Schuss. Die Kosten dafür belaufen sich allein auf rund 3.000 €, die je nach Kaderstatus durch Verband oder Verein oder Sportler getragen werden (müssen). Die Kosten für eine Sportwaffe, die der Athlet i.d.R. selber bezahlen muss, liegen je nach Disziplin um die 2.000 €, dazu kommt spezielle Schießkleidung (Brille, Weste, Jacke etc.) so dass sich die Kosten schnell summieren können. Die Unterstützung durch die Stiftung versteht sich daher als eine ergänzende Förderung zu den allgemeinen und/oder die sportartspezifischen Förderungen durch Vereine und Verbände.

1994 hat der damalige Förderverein „Thüringer Sporthilfe e.V.“ in der Erfurter Leichtathletikhalle die ersten Nachwuchssportler gefördert. Inzwischen sind es über 3.400 Förderungen, die an Thüringer Nachwuchsathleten mit einem Volumen von knapp 1,45 Mio € überreicht wurden.

Kuratoriumssitzung im Schießsportzentrum Suhl

Auf der diesjährigen Kuratoriumssitzung der Stiftung Thüringer Sporthilfe im Schießsportzentrum Suhl (SSZ) wurden sieben neue Kuratoren in das jetzt 76 Mitglieder umfassende Kuratorium aufgenommen:
Dr. Birgit Klaubert
Astrid Kühn (ORG Office GmbH)
Hans-Jürgen Dahlmann
Wito Gocht (Apparate- & Behältertechnik Heldrungen GmbH)
Thomas Rex
Michael Röhn

Lutz Scherf (Carl Scherf & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG)

Im Vorfeld besichtigten die Kuratoren das SSZ und nahmen die Möglichkeit das sportliche Schießen selber zu probieren, in Anspruch.

LEG Thüringen und Stiftung fördern weitere Nachwuchssportler

Auch in 2017 unterstützen die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG Thüringen) und die Stiftung Thüringer Sporthilfe hoffungsvolle Athleten aus dem Freistaat durch eine entsprechende Förderung: Am Freitag, 17. November 2017, übergaben die beiden LEG-Geschäftsführer Andreas Krey und Frank Krätzschmar sowie der 1. Vorsitzende der Stiftung Thüringer Sporthilfe, Dr. Kuno Schmidt, die Förderbestätigung an die vier Thüringer Nachwuchssportler Luisa Görlich, Nils Dunkel, Tom Meier und Michael Zachrau. „Wir freuen uns, dass wir erneut einen Beitrag zur Förderung dieser vier talentierten Thüringer Sportler leisten können“, erklärten die beiden LEG-Geschäftsführer anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Die LEG als Wirtschaftsentwickler sind genauso wie die (Nachwuchs)Sportler Botschafter für den Freistaat“, ergänzte Andreas Krey.

Bereits seit 2006 engagiert sich die LEG Thüringen im Kuratorium der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Seit 2007 beteiligt sich die LEG Thüringen in Abstimmung mit der Stiftung an der zweckgebundenen Förderung von Thüringer Nachwuchs- und Anschlusskadern. Skispringerin Luisa Görlich zählt als Juniorenweltmeisterin im Teamspringen 2017 aktuell zum C-Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) und durch ihre konstant guten Leistungen als große Nachwuchshoffnung. Turner Nils Dunkel nahm in diesem Jahr bereits an der Weltmeisterschaft in Montreal teil. Der Jeneser Speerwerfer Tom Meier hat seine Ellenbogenverletzung auskuriert und will nächstes Jahr wieder angreifen. Michael Zachrau aus Oberhof wurde Vierter bei den Juniorenweltmeisterschaften im Skeleton in diesem Jahr.

Der 1. Vorsitzende der Stiftung Thüringer Sporthilfe, Dr. Kuno Schmidt dankte der LEG Thüringen für die kontinuierliche Förderung. „Wir freuen uns, dass wir diese jetzt schon zehn Jahre währende Partnerschaft für die Nachwuchssportler fortsetzen können. Diese Grundförderung hilft den Nachwuchsathleten aktuell in ihrer Laufbahn, sei es bei der Anschaffung von Material, der Finanzierung von Lehrgängen oder auch in der Mobilität“, so der 1. Vorsitzende.
Luisa Görlich untermauerte diese Aussage. „Ein Sprunganzug kostet rund 300 €, die Sprungschuhe sind ähnlich teuer, dazu kommen die Sprungski, so dass ich einen Teil dieser Kosten aus der LEG-Förderung bestreiten kann." Die Lauschaerin hofft in diesem Jahr auf Weltcupeinsätze, vor allem beim Heimweltcup in Hinterzarten, möchte aber an erster Stelle den JWM-Titel im Team verteidigen und eine Einzelmedaille gewinnen.
Für Speerwerfer Tom Meier, der im dritten Semester Medizin studiert, „ist dies Unterstützung eminent wichtig, da beispielsweise ein Wettkampfspeer ab 1.000 € kostet und ich als Student dies sonst nicht leisten könnte.“ Nach seiner Verletzung trainiert der Jeneser wieder voll und möchte ich kommenden Jahr die Norm für die U-23-EM mit 76 Metern schaffen.
Auch Skeletoni Michael Zachrau, der gerade vom ICC aus Kanada zurückgekehrt ist, profitiert von der Förderung. „Auch wenn der BSD einen Großteil unserer Kosten finanziert, muss trotzdem immer wieder ins Material investiert werden und dies auch im allgemeinen sportlichen Bereich.“ Seine ersten Wettkampfergebnisse betrachtet er sehr differenziert. „Mit den Platzierungen zwei, drei und vier und den teilweise Hundertstelabständen kann ich durchaus leben. Damit war ich aber leider „schlechester“ Deutscher und habe es nun sehr schwer noch in den Weltcup zu kommen und damit überhaupt eine Chance zu haben, mich für PyeongChang zu qualifizieren. Aber ich bin noch jung und gehe langfristig Olympia 2022 an.“
Turner Nils Dunkel, der ein Einzelstartrecht für den MTV Erfurt besitzt, aber schon seit einigen Jahren am Olympiastützpunkt in Berlin lebt und trainiert, ist bereits seit vier Jahren in der LEG-Förderung. „Mit der EM- und vor allem WM-Teilnahme habe ich nicht gerechnet und bin froh diese Wettkämpfe mitmachen zu können. Als jüngster Teilnehmer in der deutschen Mannschaft musste ich zwar an den schwächeren Geräten Sprung und Boden turnen, aber es war trotzdem ein Erlebnis und motiviert mich Richtung Tokyo 2020.“ Der Erfurter macht im nächsten Jahr sein Abitur und nutzt die Förderung vor allem für die zahlreichen Fahrtkosten und kleinere Materialien im Turnen.

Seit 2007 wurden folgende Sportlerinnen und Sportler von der LEG Thüringen gefördert:

2007 Stephanie Beckert (Eisschnelllauf) 
2007 – 2009 Patrick Beckert (Eisschnelllauf), Sascha Benecken (Rennrodeln)
2010 – 2011 Chris Rohmeiß/Daniel Rothamel (Rennrodeln) 
2010 – 2013 Theresa Eichhorn (Skilanglauf) 
2012 – 2013 Dajana Eitberger (Rennrodeln), Thomas Röhler (Leichtathletik) 
2014 Lisa-Marie Jacoby (Leichtathletik) 
2014 – 2015 Maximilian Dörnbach (Radsport) , Christopher Grotheer (Skeleton)
2015 Sophie-Marie Frank (Leichtathletik) 
2014 – 2017 Nils Dunkel (Turnen) 
2016 – 2017 Luisa Görlich (Skisprung), Tom Meier (Leichtathletik), Michael Zachrau (Skeleton)

Thüringer Sportkalender 2018

Der neue Thüringer Sportkalender 2018 ist ab sofort erhältlich. In diesem hat die Thüringer Sporthilfe das Thema „Duale Karriere“ aufgegriffen. Auf den Kalenderblättern sind Thüringer Spitzensportler bei ihrer heutigen Tätigkeit dargestellt von der Olympiasiegerin und heutigen Lokalbesitzerin Kati Wilhelm über Teamsprintweltmeister René Enders, der als Bundespolizist arbeitet. Oder Rennrodelweltmeister David Möller, der in der Wirtschaft Fuß gefasst hat und als Produktmanager tätig ist, bis hin zur Olympiasiegerin Heike Drechsler, die als Gesundheitsberaterin ihre Knowhow in einer Krankenkasse weitergibt. Der Sportkalender kann ab sofort für 12 € (zzgl. Versandkosten) online unter www.thueringersporthilfe.de bestellt werden sowie über die Pressehäuser der Suhler Verlagsgesellschaft bezogen werden. Der Erlös des Thüringer Sportkalenders kommt der Nachwuchsförderung der Stiftung zugute.

Förderung Monat Oktober: Oberhof – ein Trainingsstandort für Läufer?

Warum umständlich, wenn es einfacher besser geht? - Getreu diesem Motto wählte ich mein Herbsttrainingslager in Oberhof. Zusammen mit Sebastian Keiner ging es in die Wintersportregion im Thüringer Wald. Vor der Haustür bieten sich hier sehr gute Trainingsbedingungen mit einem (wenn auch kleinen) Höheneffekt auf 800m NN. Was mich beeindruckt ist die Ruhe und Gelassenheit in Oberhof. Oft kommt dieser Punkt gerade im Sport (und Studium) zu kurz. Es gibt in Oberhof keine Ablenkung, sondern nur Natur pur und viele Sportler. Hier kann man sich wirklich auf das Wesentlichste konzentrieren.

Normalerweise denkt jeder, dass Sportler nie ohne einen Trainer in ein Trainingslager reisen würden. Da Sebastian und ich beide neben dem Sport noch studieren und das Wintersemester vor der Tür stand, konnten wir uns nicht dem offiziellen Trainingslager des Thüringer Leichtathletik Verbandes anschließen. Jedoch müssen auch solche Situationen in der dualen Karriere gemeistert werden. Wie schon im vergangenen Jahr nahmen wir uns daher zusammen eine Ferienwohnung und stimmten den Trainingsplan täglich in telefonischer Rücksprache mit unseren Trainern ab. Einen großen Pluspunkt bietet Oberhof durch den Olympiastützpunkt mit Trainingshallen, einem Kraftraum und der Physiotherapie. So wurde das Training auch ohne Trainer effektiv nachbereitet.

Nach den ersten vier Wochen der neuen Saison lag das Augenmerk im Trainingsplan auf der Entwicklung der Grundlagenausdauer sowie ergänzendem Stabi- und Krafttraining. Um die Laufkilometer nicht von 0 auf 160 km zu schrauben, fügte ich zusätzlich Schwimm- und Radeinheiten in das Training ein. Auf dem Rennsteig lässt sich ein Mountainbike schließlich gern ausführen. Für mich ein gutes Mittel zur Ausbildung der Kraftausdauer. Mit dem Trainingslager fühlte ich mich nach der Saisonpause wieder richtig im Sport angekommen.

Doch wie schaute ein Tag für uns im Trainingslager aus? Für uns klingelte der Wecker um 7:30 Uhr und nach dem Weg zum Bäcker gab es Frühstück mit frischen Brötchen. Bis zum ersten Training um 10 Uhr mussten meistens noch ein paar kleinere organisatorische Angelegenheiten für die Uni erledigt werden. Als Selbstversorger stand zum Mittag das Kochen auf der Tagesordnung. Die Ernährung spielt im Leistungssport sicherlich eine wichtige Rolle. Sie dient neben der Auffüllung der Energiespeicher des Körpers zur Prophylaxe von Verletzungen und Krankheiten. Gerade im Trainingslager und im Herbst sollte man versuchen, dass Immunsystem bestmöglich mit einer natürlichen Versorgung zu stärken. Meistens machte ich nach dem Mittagessen ein kleines Schläfchen.
Was nützt die beste Ernährung, wenn die Regeneration zu kurz kommt? Sicherlich kennen viele von euch das Gefühl, nach dem Mittagsschlaf nicht mehr wirklich munter zu werden. Das Geheimrezept bleibt für mich daher ein guter Kaffee oder Espresso. Der belebt nicht nur wieder die Beine, sondern sorgt auch für einen neuen mentalen „Wachheitskick“. In der Regel trinke ich einen Espresso 30-60 min vor dem Training. Zusätzlich wird dadurch der Fettstoffwechsel aktiviert. Auch das kann einen positiven Effekt auf das Training haben, jedoch will ich darauf in diesem Rahmen nicht näher eingehen. (Übrigens: Ein kleiner Keks zum Käffchen ist durchaus erlaubt.) Die Nachbereitung des zweiten Trainings erfolgte meist durch den Physiotherapeuten oder in der Sauna.
Die 12 Tage in Oberhof vergingen leider schneller als gedacht. Damit ging nicht nur ein gutes Trainingslager, sondern auch die vorlesungsfreie Zeit zu Ende. Mit dem Schwung aus dem Thüringer Wald geht es daher in ein neues Semester und eine neue Trainingsperiode.

Thüringer Sportler des Jahres 2017 gesucht!

Die Stiftung Thüringer Sporthilfe, der Landessportbund Thüringen und der Thüringer Sportjournalistenclub starteten ihre gemeinsame Umfrage nach den „Thüringer Sportlern des Jahres 2017“. Beim neuen Premiumpartner Stadtwerke Erfurt hat eine neunköpfige Jury, die mit Bob-Olympiasiegerin Anja Schneiderheinze, Biathlon-Olympiasieger Sven Fischer, Paralympicsteilnehmer Mario Hochberg, den drei Sportjournalisten Marco Alles (TA), Thomas Sprafke (FW), Holger Zaumsegel (OTZ), OSP-Leiter Dr. Bernd Neudert, LSB-Präsident Peter Gösel und dem 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt hochkarätig besetzt war, die Namen der je acht nominierten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften festgelegt und der Öffentlichkeit präsentiert. Ab morgen, 25. Oktober können die Thüringer Sportler des Jahres 2017 gewählt werden. Die 27. Thüringer Sportlerumfrage läuft bis zum 9. Dezember 2017.

Mit ihrem Votum haben die Sportexperten der Jury über die Nominierung der Kandidaten in den drei Umfragekategorien entschieden. Die Namen sind das „Resultat einer ordentlichen und konstruktiven Diskussion mit unterschiedlichen Ansichten und schließlich einer interessanten Mischung aus populären und neuen Sportarten“, freut sich Jury-Neuling Sven Fischer, vierfacher Biathlon-Olympiasieger, auf eine spannende Wahl.
Ähnlich sah es Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe. „Es war für mich auffällig, dass viele Sportler in verschiedenen Disziplinen/Sportarten im Sommersport auf der Vorschlagsliste standen. Es freut mich, dass junge Athleten wie Alma Bestvater, Pauline Grabosch oder Karl Junghannß mit auf der Kandidatenliste stehen. Die Wahl der Thüringer Sportler des Jahres ist auch eine Publikumswahl, ähnlich wie bei der „Goldenen Henne“. Viele Thüringer fiebern bei den Wettkämpfen mit den Thüringer Sportlern und so hoffen wir, dass wieder viele bei der Wahl der Thüringer Sportler des Jahres mit abstimmen.“
LSB-Präsident Peter Gösel ergänzte: „Mit der Wahl wollen wir die Thüringer Spitzenathleten einerseits mit ihren starken Leistungen und Erfolgen ins Rampenlicht bringen, andererseits ihre gesellschaftliche Funktion als Vorbilder für Talente ehren“.
Thüringens TOP-Athleten sammelten in diesem Jahr wieder unzählige Titel und Medaillen In das Wahlergebnis fließen zudem die Stimmen der Thüringer Sportjournalisten und der Sportgremien als Votum ein. Die Mitglieder der prominent besetzten Jury haben die Grundlage geschaffen bereitet – die beteiligten Partner hoffen nun auf eine starke Umfragebeteiligung der Thüringer, um den Athleten entsprechende Wertschätzung zu zeigen.
Auch Sven Fischer ruft das Publikum und die Sportler selbst zum Wählen auf: „Jetzt liegt es an Ihnen, wer die Wahl 2017 gewinnt“, hofft der dreifacher Thüringer Sportler des Jahres auf eine rege Beteiligung und 9.000 abgegebene Stimmen. Im Vorjahr wurden 8.600 Wähler registriert.
Bis zum 9. Dezember 2017 kann jeder abstimmen – im Internet auf den Seiten des „Ball des Thüringer Sports“ unter www.ball-des-thueringer-sports.de sowie mit den gewohnten Stimmkarten, die im Haus des Thüringer Sports, bei den regionalen Kreis- und Stadtsportbünden sowie in den Annahmestellen von Lotto Thüringen erhältlich sind.

Unter allen Umfrageteilnehmern werden sechs Preise verlost – von VIP-Tickets für die Weltcups im Biathlon, Rennrodeln und Eisschnelllauf, VIP-Eintrittskarten für ein Champions-League-Spiel des Thüringer HC, bis zu Konzertkarten für „Rock Legenden“ in der Messe Erfurt und Eintrittskarten für das größte Thüringer Ballereignis. Krönung von Siegern beim Ball des Thüringer Sports 2018 Die Gewinner der Sportlerumfrage 2017 werden am 14. April beim Ball des Thüringer Sports 2018 in Erfurt gekürt und erhalten unter dem Applaus von geschätzt 1.000 Gästen ihre Kristallpokale. Tickets für den gesellschaftlichen Sporthöhepunkt können bereits online bestellt werden.
Hier geht es zur Abstimmung!

Zwölf Nachwuchstrainer auf der Leuchtenburg geehrt

Nach dem historischen Luthersaal des Augustinerklosters in Erfurt, dem Schloss Friedenstein in Gotha, dem Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden und dem Schillermuseum Weimar bot diesmal die Leuchtenburg bei Kahla die Kulisse für die Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Im Vorfeld der Ehrung konnten sich die zwölf erfolgreichen Nachwuchstrainer sowohl mit der Entwicklung und Produktion von Porzellan bei Kahla-Porzellan als auch mit der Geschichte der Leuchtenburg und dem jetzt dort installierten Museum vertraut machen.

Seit 2012 hat die Stiftung mit der Trainerförderung ein ihr schon immer am Herzen liegendes Thema auch in ihrer Förderrichtlinie und einer eigenen Veranstaltung nur für Trainer verankert. Aus den Vorschlägen der Thüringer Landesfachverbände wählte der Vorstand der Stiftung zwölf Nachwuchstrainer für diese dotierte Förderung aus. „So wie wir für die Athleten eine ergänzende Fördereinrichtung sind, so binden wir jetzt die Trainer in diese Förderung mit ein. Die Trainer sind die wichtigste Bezugsperson im leistungssportlichen Entwicklungsprozess. Wir verstehen die Auszeichnung an erster Stelle als eine Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Trainer im Nachwuchsbereich. Sie ist zugleich ein ergänzender Baustein zu den Leistungen, die der LSB, OSP und die Thüringer Sportfachverbände gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen im Bereich der Trainerfinanzierung aufbringen.“ sagte Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung in seiner Begrüßung vor den geladenen Gästen.

Dass der Trainer nicht nur Trainer ist, zeigte sich auch in den Laudatien, die teilweise von ehemaligen und aktiven Athleten oder Trainerkollegen gehalten wurden. Auch wenn die sportliche Ausbildung im Fokus des Trainers steht, so ist der Trainer auch als Organisator, Fahrer, „Kindermädchen“, manchmal Physiotherapeut und vor allem als Psychologe gefragt. Er ist die wichtigste Bezugsperson für den Athleten und sowohl beim Jubeln mit dem Sportler über dessen Er-folge, als auch oft als Trostspender im Einsatz. Seit Gründung der Stiftung zeichnete man im Rahmen der Nachwuchsförderung bzw. bei den Berufungsveranstaltungen für die Förderkreise Trainer mit Sachpräsenten aus, jetzt ist die Förderung der Trainer auch finanziell untersetzt.

Folgende Nachwuchstrainer wurden geehrt:

Rennrodeln: Karsten Albert, Stützpunkttrainer Oberhof
Laudator: Max Langenhan, Junioreneuropameister, Vizejuniorenweltmeister

Sportschießen: Katharina Bechtel, Stützpunkttrainerin Flinte Suhl Laudator: Axel Krämer, Bundestrainer Flinte Skeet

Tischtennis: Stanislav Bondarenko, Vereinstrainer Nordhausen
Laudator: Frank Schulz, Landestrainer Thüringer Tischtennis-Verband

Boxen: Holger Stitz, Honorartrainer Thüringer Boxverband
Laudator: Lutz Seidenstücker, Vizepräsident Thüringer Boxverband

Gewichtheben: Rolf Heyer, Vereinstrainer SV Gräfenroda
Laudator: Marko Meiselbach, Athlet

Schwimmen: Sven Heyse, Sportlehrer SG Erfurt
Laudator: Hans-Jürgen Günther, Präsident Thüringer Schwimmverband

Leichtathletik: Gerhard Jäger, Honorartrainer TLV/Freizeitpädagoge
Laudator: Julian Reus, Olympia- und WM-Teilnehmer

Eisschnelllauf: Dieter Jander, Stützpunkttrainer Erfurt
Laudatorin: Judith Dannhauer, Olympiateilnehmerin

Fußball: Anne Pochert, Honorartrainerin TFV/FF USV Jena
Laudator: Christian Kucharz, Koordinator Nachwuchsleistungszentrum weiblich

Skilanglauf: Steffen Pollack, Sportlehrer SG Oberhof Laudatoren: Paul Gräf/Martin Bäcker, Athleten

Judo: Tobias Tejkl, Vereinstrainer Gotha
Laudator: Günter Schnürch, Vereinsvorstand und Trainerkollege

Radsport: Andreas Wartenberg, Trainer LLZ Erfurt
Laudator: René Enders, Olympiabronzemedaillengewinner und Weltmeister

Förderung September 2017 - Schwitzen auf dem Eis, anstatt bräunen in der Sonne.

Eigentlich könnte ich jetzt in der Sonne liegen beim Champion des Jahres im Robinson Club Apulia (Italien) und mir meinen verdienten Lohn für meine Bronzemedaille der WM 2017 abholen. Um erfolgreich im Sport zu sein, muss man Prioritäten setzen und leider hin und wieder auf etwas verzichten. So muss ich eine schöne Urlaubswoche mit Sonne und Strand gegen eine harte Trainingswoche auf dem Eis tauschen. Natürlich könnte ich auch vor Ort ein bisschen trainieren und eine Woche wäre jetzt nichts dramatisches, dennoch entschied ich mich dagegen. Das ist letztendlich der Tatsache geschuldet, das ich als Eisschnellläufer den ganzen Sommer auf dem Rad sitze, im Kraftraum schwitze und Trockenübungen für das Eis mache. Umso wichtiger ist die Zeit auf dem Eis, da nichts das ersetzen kann.

Seit dem 18.09. ist die Inzeller Eishalle wieder vereist und hat ihre Tore geöffnet. Das heißt bis zum ersten Weltcup habe ich acht Wochen Zeit, um das harte Sommertraining auf das Eis zu bringen. Eigentlich sogar nur sechs Wochen, da Ende Oktober auch schon die Deutsche Meisterschaft ansteht und die damit verbundene Weltcup-Qualifikation. Somit ist der Verzicht auf eine Woche Eis doch etwas anderes und würde die unmittelbare Vorbereitung etwas stören. Das möchte ich in einem Olympiajahr auf keinen Fall riskieren, deswegen heißt es voller Fokus auf die anstehende Eissaison.

Ich werde insgesamt drei Wochen im Bayerischen Inzell sein und das Trainingslager mit meinen ersten Wettkampf der Saison abschließen. Diese drei Wochen sind wichtig um all das harte Training der letzten Monate auf das Eis zu bekommen. Das heißt intensive Wochen, bei denen die Qualität und die Geschwindigkeit im Mittelpunkt stehen. Zudem kommen dazu noch einige Einheiten auf dem Rad um die Basis zu erhalten und im Kraftraum um an kleinen Defiziten noch weiter zu arbeiten. Mein ständiger Begleiter ist wie immer mein jüngerer Bruder Pedro, der mich seit letzter Saison in jedem Training unterstützt. Es ist wichtig ein eingespieltes Team zu haben um sich gegenseitig zu Höchstleistungen zu puschen. Mit dabei im Trainingslager ist auch mein kanadischer Trainer Gabriel Girard. In der finalen Phase der Saisonvorbereitung ist es wichtig, dass er auch dabei ist. In den ersten Wochen auf dem Eis braucht man immer wieder Feedback von außen, da es sich des Öfteren etwas anders anfühlt, als es letztendlich aussieht. Somit heißt es für ihn filmen, Rundenzeiten stoppen und Technik korrigieren. Nach drei intensiven Eis-Wochen sind die Beine demensprechend ’’schwer“. Trotzdem beende ich diesen Lehrgang mit einen 5 km Lauf. Natürlich möchte man da schon eine gute Zeit laufen, aber viel wichtiger ist es Wettkampfrhythmus zu bekommen und technisch einen qualitativ hochwertigen Lauf hinzulegen. Das ist wichtig um auf die nächsten Wochen aufzubauen. Denn danach ist es nicht mehr lang bis die Olympische Saison richtig beginnt.

Die Stiftung Thüringer Sporthilfe förderte das Trainingslager für Patrick im Rahmen des Förderkreises "Thüringer Athleten nach PyeongChang".

Drittes Thüringer Sporthilfe-Benefiz-Golfturnier

Am Samstag, 23.9. ab 11 Uhr startete das dritte Thüringer Sporthilfe-Benefiz-Golfturnier. Nach den erfolgreichen ersten beiden Auflagen im Thüringer Golfclub „Drei Gleichen“ in Mühlberg und im Golfclub Erfurt in Schaderode ist der Golfclub Eisenach im Wartburgkreis der Gastgeber des diesjährigen Benefiz-Turniers.
Bei bestem Golfwetter gingen 64 Golfspieler, unter ihnen Bobweltmeister Maximilian Arndt, Boblegende Wolfgang Hoppe, die Biathlontrainer Gerald Hönig, Harald Böse, Frank Ullrich, Handballtrainer Dago Leukefeld und seine Frau Beatrix Leukefeld, die unter ihrem Mädchennamen Mosert erfolgreich für Erfurt Handball spielte, im Chapman-Vierer an den Start. Dies war eine neue Rekordbeteiligung der Sporthilfe-Benefizturniere.

Und am Ende gab es noch einen weiteren „Rekord“ zu vermelden. Das Golfturnier spielte einen Erlös von rund 2.600 €, der sich aus Spenden, einen Betrag des Golfclubs und den Startgeldern zusammensetzt. Dies war der bisher höchste Erlös, der wiederum in die Nachwuchsförderung der Stiftung fließt.

Sieger des dritten Thüringer-Sporthilfe-Benefizturnier wurden Dr. Thomas Urbach (GC Wiesensee) und Sven Frey (GC Erfurt) mit 32 Brutto-Punkten. Die Netto-A-Wertung gewannen Alexander Steiger (Thüringer GC) und Udo Werner (GR Gut Ringhofen) mit 44 Nettopunkten. Udo Werner stand damit bei allen drei Turnieren in mindestens einer Wertungsklasse immer ganz oben auf dem Treppchen. In der Nettowertung B gewannen Kathrin Urbach (GC Wiesensee) und Benno Dölle (GC Eisenach). In den Sonderwertungen setzten sich Katrin Neumann (GC Eisenach) - Nearest-to-the-Pin bei den Damen mit 4,30 m, Norbert Ackermann (GC Eisenach) Nearest-to-the-Pin bei den Herren mit 0,27 m durch. Den Longest Drive der Damen schlug Beatrix Leukefeld (GC Erfurt) mit 157 m und bei den Herren Patrick Mathys (ASG GolfCard Migros) aus der Schweiz mit 201 m.
Hier gibt es die Gesamtübersicht der Ergebnisse.

Förderung August 2017: Bella Italia- Lehrgang zwischen Passo de Stelvio und Pasta

Ende August hieß es für mich: Auf nach Italien. Im schönen Santa Caterina trafen sich die Skilanglauf Mädels des B-Kaders zum Lehrgang. Im Fokus standen diesmal Bergrollern und Kraftausdauertraining. Unser Ziel: In sieben Tagen viele verschiedene Pässe zu erklimmen. Neben den Standards wie Passo de Stelvio, Passo di Gavia standen auch der Passo del Foscagno und Passo del Mortirolo auf dem Programm.
Nach einer langen achtstündigen Autofahrt haben wir uns erst einmal bei einem Crosslauf die Beine vertreten und dabei die Umgebung und Trainingsbedingungen in Augenschein genommen.
Getreu dem Motto „Wintersportler werden im Sommer gemacht“ haben wir uns Vormittags voller Elan die Berge hochgestürzt. Zu Fuß oder mit Rollern, uns war jedes Mittel recht. Ungefähr 20 km und mit 1500-2000 Höhenmeter haben wir dabei überwunden.

Nach einer harten und schweißtreibenden Einheit wurden wir mit einem tollen Ausblick und dem obligatorischen Gipfelselfie belohnt. Da konnte man die ein andere Blase an den Fersen weg lächeln, die auf dem Hochweg dazu gekommen sind. Nachmittags standen dann eher regenerative Einheiten auf dem Programm. Bei einem lockeren Crosslauf und Rumpfkraft sowie Koordinationsübungen haben wir unsere Beine gelockert und Kraft für den nächsten Tag getankt. Dank leckerer Pasta und Co. konnten auch unsere Energiespeicher nach dem Training schnell wieder aufgefüllt werden.

Bei traumhaftem Wetter konnten wir eine Woche unter besten Bedingungen trainieren. Doch auch derjenige war gut beraten, der die ein oder andere warme Klamotte eingepackt hatte. Zu Beginn noch im kurzen Sommeroutfit, durften wir dann am Ende schon etwas Winterluft schnuppern und haben uns durch die schneebedeckte Landschaft im schnellen Tempo auf zum Gipfel gemacht. Mit vielen Höhenmetern und Stunden am Berg in den Beinen bin ich wieder an meinem Heimatstützpunkt Oberhof angekommen. Jetzt heißt es : Gut regenerieren und dann Vollgas Richtung Winter.
Der Lehrgang von Theresa Eichhorn wurde im Rahmen des Förderkreises "Thüringer Athleten nach PyeongChang" gefördert.

Förderung Juli 2017 - Geher bereiten sich auf Wettkampfhöhepunkte vor

Im Juli bereiteten sich Karl Junghannß und Jonathan Hilbert auf die U23 Europameisterschaft, in Bydgoszcz/ Polen, vor. Dabei fiel die Wahl des Vorbereitungstrainingslagers auf einen kleinen Ort, welcher schon von ehemaligen Top Gehern der DDR und Sportlern anderer Sportarten genutzt wurde, Belmeken in Bulgarien. Ein idyllisches, traumhaft gelegenes Trainingszentrum inmitten des Rila Gebirges, auf 2100 Metern, bietet es hervorragende Bedingungen für ein Höhentrainingslager. Bundestrainer Ronald Weigel besuchte diesen Ort bereits schon mehr als 50 mal- als Athlet, sowie als Trainer. Schon in den vergangenen Jahren hatten sich Deutschlands Geher hier vorbereitet. Nun war es auch für Karl und Jonathan an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen und sich professionell, zusammen mit vier weiteren deutschen Gehern, auf den Jahreshöhepunkt vorzubereiten. Entlang des „Belmeken Dam", ein nur wenige Gehminuten von der Unterkunft entfernter Stausee, verläuft die leicht profilierte Trainingsstrecke. Vier Kilometer hin und das ganze wieder zurück, die Strecke für die „langen Kanten“. Schnellere Einheiten wurden auf dem Damm direkt absolviert. Hier ging es nur jeweils einen Kilometer in eine Richtung. Im Vordergrund stand allerdings das ausdauerorientierte Training, weniger die Schnelligkeit. In den ersten Tagen standen vor allem Wanderungen im Fokus, um sich an die Höhe anzupassen. Langsam wurde dann die Belastung gesteigert und das Trainingspensum kontinuierlich erhöht. Um immer fit für den nächsten Tag zu sein, massierte der eigens mitgereiste Physiotherapeut, oft bis spät in die Nacht. An trainingsfreien Tagen wurde die Zeit genutzt, um sich zu erholen und auch den Kopf ein wenig freizubekommen. Mit dem Mietwagen ging es dann in den nächsten, circa 30 km entfernten Ort, um dort einen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Auch ein Supermarkt konnte dann von den Sportlern aufgesucht werden, um sich mit „Nervennahrung“ und Getränken einzudecken. An allen anderen Tagen stand allerdings morgens und nachmittags Training auf dem Plan. Am Morgen oft Einheiten mit einer Länge von bis zu 40 km. Am Nachmittag meist ein lockerer Lauf, lockeres Gehen und Krafttraining. Bis zu 220 km wurden in diesem Trainingslager wöchentlich absolviert. So ging es nach der zweiten Einheit oft in die Sauna, anschließend zum Abendbrot und danach zur Physiotherapie. Viel Kraft und Zeit für gemeinsame Abende, bei welchem man bis in die späten Stunden zusammensitzt, spielt oder einfach nur quatscht, blieb nicht. Oftmals gingen schon gegen 21:15 Uhr die Lichter in den Zimmern der Geher aus. Außerdem hatte jeder der Jungs ein klares Ziel. Die Vorbereitung sollte so optimal wie nur möglich verlaufen, um einen guten Wettkampf zu gehen! Parties und durchzechte Nächte wären nicht zielführend gewesen. Nach Hundertern abgespulten Kilometern, schraubten die beiden Erfurter Geher ihr Trainingspensum in den letzten verbleibenden vier Tagen in Belmeken, ein wenig runter.

Das Ziel war es, fit und trotzdem ausgeruht, aus der Höhe in das nur 60 m ü.N.N. liegende Bydgoszcz zu fliegen, um den Höheneffekt so optimal wie nur möglich zu nutzen. Die nächsten Tage wurde dann nur noch locker trainiert und es blieb sogar Zeit, die Stadt zu erkunden und andere Athleten im Stadion anzufeuern. Gute Möglichkeiten, um die Nervosität ein wenig zu unterdrücken. Am 16.07.17 war es dann soweit. Um 09:00 Uhr viel der Startschuss. Nach gegangenen 20 Kilometern, kam Karl als Zweit-, und Jonathan als Sechstplatzierter ins Ziel. Beide waren mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden und sind sich einig- das Trainingslager in Belmeken war ein wichtiger Schritt in Richtung EM und hat großen Anteil an den erreichten Platzierungen.

Die Stiftung Thüringer Sporthilfe förderte das Trainingslager für die beiden Geher im Rahmen der Anschlusskaderförderung mit einem Zuschuss.

Vorstand für weitere vier Jahre berufen


Auf der jährlichen Sitzung des Präsidiums der Stiftung stand turnusmäßig die Neuberufung des Vorstandes auf der Tagesordnung. Mit einer Veränderung, für das bisherige Vorstandsmitglied Ansgard Schmidt (Rechtsanwalt Spilker & Coll.) kandidierte Katrin Kalweit (Rechtsanwältin – Kanzlei Bietmann), stellte sich der bisherige Vorstand dem Votum des Präsidiums. Einstimmig wurde der siebenköpfige ehrenamtlich arbeitende Vorstand für die nächsten vier Jahre durch die Präsidiumsmitglieder berufen. Dem bisheriges Vorstandsmitglied Ansgard Schmidt (Bildmitte) dankten die amtierende Kuratoriumsvorsitzende, Staatssekretärin Gabi Ohler und der 1. Vorsitzende der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt für seine über 20-jährige ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand – Vorstandsmitglied seit Gründung – und zeichneten ihn dafür aus.

 

Die Zusammensetzung des Vorstandes:

1. Vorsitzender Dr. Kuno Schmidt - Unternehmer, Suhl
2. Vorsitzender Rolf Beilschmidt - Hauptgeschäftsführer LSB Thüringen, Erfurt
Pierre Döring - Geschäftsführer HSC Medienwerk, Suhl
Katrin Kalweit - Rechtsanwältin, Erfurt
Dr. Bernd Neudert - Leiter OSP Thüringen, Steinheid
Katrin Pfaffe - Referatsleiterin TMBJS, Erfurt
Manfred Schips - Rentner, Erfurt

Geschäftsführer Arnd Heymann - wird nicht berufen, sondern ist vom Vorstand bestellt

Ehrung der erfolgreichen Thüringer Nachwuchssportler im Berufsbildungs- und Technologiezentrum Rohr-Kloster

Rohr-Kloster. Sport und Wirtschaft (Handwerk) unter diesem Motto stand einmal mehr die Ehrungsveranstaltung der Stiftung Thüringer Sporthilfe für die erfolgreichen Nachwuchssportler/innen in den Wintersportdisziplinen. Das Berufsbildungs- und Technologiezentrum Rohr-Kloster war in diesem Jahr Gastgeber für die Nachwuchselite des Freistaates. Traditionell gab es im Vorfeld der Ehrung Führungen durch das BTZ. So konnten sich die Nachwuchssportlerinnen und ihre Trainer u.a. einen Einblick über die Vielfalt der Ausbildungsberufe im Handwerk verschaffen.

Anschließend erhielten insgesamt 46 Sportlerinnen und Sportler der Wintersportarten Biathlon, Bob, Eisschnelllauf, Nordische Kombination, Rennschlitten, Skeleton, Skilanglauf und Skisprung aus den Händen des 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt, und dem Präsidenten des LSB Thüringen, Peter Gösel, eine Individualförderung von insgesamt knapp 23.000 € überreicht. „Im Sport zählt immer die Leistung, genauso wie in der Wirtschaft. Im Sport gehört natürlich das sportliche Talent dazu. Aber ohne eisernem Willen und Ehrgeiz, Disziplin und Fleiß nützt einem auch das beste Talent nichts, dies gilt im Sport wie in der Wirtschaft“ gab Dr. Kuno Schmidt in seiner Begrüßung den Nachwuchsportlern mit auf den Weg.

Die den Nachwuchssportler/innen übergebene Individualförderung soll auf der einen Seite nicht nur eine ideelle Anerkennung für die erbrachten Leistungen und weitere Motivation darstellen, sondern zum anderen auch einen kleinen Teil dessen kompensieren, was die Sportler, ihre Elternhäuser, die Vereine und Verbände Jahr für Jahr in das leistungssportliche Training und die Wettkämpfe investieren. Als Beispiel sei hier angeführt, dass ein Nordisch Kombinierer pro Jahr im Schnitt sechs bis acht Paar Langlaufski, drei Paar Sprungski, inzwischen durch die jährlichen Regeländerungen drei bis sechs neue Sprunganzüge, Wachs, Skistöcke, Laufanzüge, Skiroller etc. benötigt, dazu teilweise Kosten für Lehrgänge oder Wettkämpfe anteilig tragen muss, so kommen schnell vierstellige Summen zusammen.

Fünf Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen und zehn TOP-10-Platzierungen stehen bei JWM/JEM und den EYOF-Wettbewerben auf der Habenseite. Juniorenweltmeister wurden im Team-Skispringen Luisa Görlich und Pauline Heßler, bei den Rennrodeldoppelsitzern Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, der Anschieber Benedikt Hertel im Viererbob, Juniorenvizewelt-meister im Skilanglauf Antonia Fräbel und im Team-Skisprung Felix Hoffmann und Junioreneuropameister im Rennrodeln im Einzel und Team Max Langenhan. Erstmals war kein männlicher Athlet der Nordischen Kombination unter den zu Ehrenden. Dafür wurde mit Emilia Görlich die erste weibliche Nachwuchskombiniererin ausgezeichnet. 1994, unter der Regie des damaligen Fördervereins „Thüringer Sporthilfe e.V.“, konnten die ersten NachwuchssportlerInnen eine Förderung in Empfang nehmen. In den zwanzig Jahren seit Bestehen der Stiftung wurden mehr als drei Millionen Euro an Förderung in Thüringer Nachwuchs- und Spitzensportler investiert, davon 1,45 Mio Euro in die Nachwuchsförderung, dies waren zugleich 3.300 Individualförderungen an Nachwuchsathleten.

20 Jahre “Stiftung Thüringer Sporthilfe“

Im April 1997 wurde die Stiftung durch die damalige Ministerin für Soziales und Gesundheit und zugleich erste Kuratoriumsvorsitzende, Irene Ellenberger, mit der Übergabe der Gründungsurkunde an den 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt, ins Leben gerufen. Der Freistaat Thüringen unterstützte die Gründung tatkräftig durch die Bereitstellung des Grundstockvermögens in Höhe von 4,75 Mio DM. Heute blickte die Stiftung auf 20 Jahre ihres Bestehens im Rahmen einer Festveranstaltung zurück.

Im neuen Mehrzweckgebäude an der Rennrodelbahn in Oberhof begrüßte Dr. Schmidt rund 120 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik unter Ihnen viele ehemalige und aktuell geförderte Athleten. In der von Peter Rüberg moderierten Veranstaltung schauten die Initiatoren von damals Rolf Beilschmidt, Klaus Fiedler und Dr. Kuno Schmidt (alle Vorstandsmitglieder der TSH seit Gründung) und die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Birgit Pelke, auf die Anfänge der Stiftung zurück und wussten viele Episoden aus dieser Zeit zu berichten.

Die seit der Gründung bis heute noch ehrenamtlich arbeitenden Vorstandsmitglieder Dr. Kuno Schmidt, Rolf Beilschmidt, Klaus Fiedler und Ansgard Schmidt (nicht anwesend) wurden für ihr langjähriges Wirken ausgezeichnet.
Ebenso stellten ehemalige Athleten wie die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms, der Ex-Weltmeister in der Nordischen Kombination Marko Baacke und Dreispringer Marcel Kornhardt die Unterstützung durch die Stiftung für sie dar.

Vier langjährige Partner der Stiftung wurden an diesem Abend für ihre Unterstützung der Sporthilfe und des Thüringer Sports ausgezeichnet:
• Federn-Oßwald
• Jugendberufsförderung Erfurt gGmbH
• Neumann Bauelemente
• Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen

Der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen hatte dann auch noch ein Geburtstagsgeschenk für die Stiftung dabei. Aus dem PS-Los-Sparen der Thüringer Sparkassen überreichte Ingolf Meindl einen symbolischen Autoschlüssel an Dr. Schmidt für einen neuen Audi A3 und untermauerte damit einmal mehr die langjährige Zusammenarbeit. Insgesamt hat die Sparkassen-Finanzgruppe für gemeinsame Projekte mit der Stiftung im Nachwuchs- und Anschlusskaderbereich seit 1999 mit rund 130.000 € gefördert.

Die Stiftung ist eine ergänzende Fördereinrichtung im Leistungssportsystem des Freistaates und fördert ausschließlich Sportler, die ein Startrecht für einen Thüringer Verein besitzen und Nachwuchstrainer. Behindertensportler sind seit Gründung der Thüringer Sporthilfe gleichberechtigt in die Förderung integriert.

Insgesamt wurden rund drei Millionen Euro in Thüringer Nachwuchs- und Spit-zensportler investiert:
• Nachwuchsförderung (incl. Förderverein „Thüringer Sporthilfe e.V.) - Gesamtvolumen 1,425 Millionen Euro für 3305 Förderungen*
• Anschlusskaderförderung: Gesamtvolumen 676 T€ für 818 Förderungen* (413 Sommersport, 405 Wintersport)
• Förderkreise: Gesamtvolumen 601 T€ für 12 Förderkreise
• Weitere Förderungen (Soziale Förderung, Verdienstausfallerstattung, Studienförderung): Gesamtvolumen: 286 T€

* Förderungen heißt: Anzahl der vergebenen Förderungen, nicht Anzahl der geförderten Sportler (da Sportler teilweise in mehreren Förderungen integriert waren)

Fünfter Ball des Thüringer Sports

Kleines Jubiläum beim Ball des Thüringer Sports

Zum fünften Mal veranstalteten die Gastgeber, die Stiftung Thüringer Sporthilfe und der Landessportbund Thüringen (LSB) das größte Ballereignis Thüringens. Knapp 1.000 Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft sowie Sportfans feierten gemeinsam mit den Thüringer Spitzensportlern eine rauschende Ballnacht. Höhepunkte waren die Ehrungen der Thüringer Sportler, Aufsteiger und Ehrenamtlichen sowie der Behindertensportler des Jahres.

Mit einer faszinierenden Lasershow eröffnete der Ballabend, der von der ARD-Sportschau-Moderatorin Franziska Schenk und Peter Rüberg vom MDR Radio Thüringen moderiert wurde. Dabei erstrahlte die Erfurter Messehalle in einer völlig neuen Dekoration. 1.716 Quadratmeter bedruckte Stofffläche mit hohen Säulen und verschnörkelten Torbögen, kombiniert mit sportlichen Elementen, sorgen für einen Ballsaal-Effekt. 

Ehrung der Thüringer Sportler des Jahres

Im Mittelpunkt standen die Thüringer Sportler des Jahres. Die Gewinner wurden bereits zum Jahresende 2016 in einer gemeinsamen öffentlichen Umfrage des Landessportbundes, der Stiftung Thüringer Sporthilfe und dem Thüringer Sportjournalistenclub ermittelt. Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler vom LC Jena nahm erstmals die Ehrung als „Thüringer Sportler des Jahres 2016“ entgegen. Vorjahressieger Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain) wurde diesmal Zweiter vor dem Drittplatzierten Tony Martin (RSC Turbine Erfurt), der aufgrund des Radklassikers Paris-Roubaix am Sonntag nicht dabei sein konnte.
Ebenfalls fehlte die „Thüringer Sportlerin des Jahres 2016“, Kristina Vogel vom RSC Turbine Erfurt. Die Bahnrad-Weltmeisterin und Olympiasiegerin bereitet sich bereits auf die WM-Titelverteidigung vom 12. bis 16. April in Hongkong vor. „Der Ball des Thüringer Sports ist immer auch ein schöner Anlass, die vergangene Saison Revue passieren zu lassen und den Akku für neue Aufgaben zu laden. Die neuen Aufgaben stehen aber ab Mittwoch schon wieder an", so Vogel, die sich bereits seit dem 31. März in Hongkong befindet. Während Biathletin Luise Kummer (SV Eintracht Frankenhain) nicht anwesend war, kehrte Rennrodlerin Dajana Eitberger (RC Ilmenau) rechtzeitig aus dem Mauritius-Urlaub zurück, um ihren Pokal für den dritten Platz persönlich entgegennehmen.
Auch wenn der Thüringer HC Erfurt-Bad Langensalza als „Thüringer Mannschaft des Jahres 2016“ am Ballabend ein Bundesliga-Auswärtsspiel bei der HSG Blomberg-Lippe bestritt, wurde der amtierende Deutsche Meister auf der Ballbühne durch die verletzten Spielerinnen Jana Krause, Iveta Luzumova und Szimonetta Planeta sowie Geschäftsführer Tobias Busch vertreten. Nicht dabei sein konnte drei Wochen nach der Geburt ihres Sohnes die inzwischen vom Leistungssport zurückgetretene Bobpilotin Anja Schneiderheinze (ESC Erfurt), diel auf Rang zwei landete. Dagegen füllten die Drittplatzierten - RSB Thuringia Bulls die Bühne komplett aus. Die Rollstuhlbasketballer aus Elxleben, die 2016 mit dem Gewinn von Deutscher Meisterschaft, Pokal und Europacup das Triple schafften, werden zudem als Thüringer Behindertensportler des Jahres ausgezeichnet.

Aufsteiger des Jahres

Traditionell erst direkt am Abend wurde auch der Aufsteiger des Jahres bekannt gegeben. Den Förderpreis als Aufsteiger der Saison 2016/2017 für seine nahtlosen Anschlussleistungen im Erwachsenenbereich erhielt aus den Händen von Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe, dem Vizepräsidenten Leistungssport des LSB Thüringen, Lutz Rösner, und der DKB-Unternehmensvertreterin Simone Wiegand, Renn-odler Sebastian Bley (RT Suhl). Der 21-jährige Polizeianwärter schaffte in dieser Saison den Sprung in das deutsche Weltcupteam, belegte beim Heimrennen in Oberhof Rang acht und qualifzierte sich so für den Olympiatest in Pyeongchang. „Die Namen und Gesichter der Aufsteiger des Jahres oder von Thüringer Juniorenweltmeistern kennen nur die wenigsten. Mit Blick auf die lange Liste der Aufsteiger wird einem bewußt, dass eine Vielzahl der vormals Geehrten, später Olympiasieger und Weltmeister wurden. Das hoffen wir auch für den heutigen Preisträger “, so der seit über zwanzig Jahren im Ehrenamt wirkende 1. Vorsitzende der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt.

Ehrenamtliche des Jahres

Zum dritten Mal im Programm war die Auszeichnung der Thüringer Ehrenamtlichen des Jahres. Die LSB-Vizepräsidentin Bildung und Ehrenamt, Marion Seeber, überreichte die Pokale gemeinsam mit der Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, Gabi Ohler, den „Thüringer Trainer des Jahres 2016“ Reinhard Morys von Special Olympics Thüringen, den „Kampfrichter des Jahres 2016“ Holger Hendrich vom RSC Zella-Mehlis und die „Thüringer Sportorganisatorin des Jahres 2016“ Käthe Schäffner.

Zudem wurden mit Maximilian Arndt, Martin Putze, Tino Edelmann und Maria Riedel (geb. Seifert) sowie der nicht anwesenden Anja Schneiderheinze fünf Thüringer Spitzenathleten von ihrer Leistungssport-Karriere auf der Bühne verabschiedet.

Neben der Licht- und Lasershow "Ligthflash" sorgten Sarah und Marie mit einer spektakulären Vertikalartistik an Tuch und Ketten für Staunen beim Ballpublikum. Zu swingenden Tanzrhythmen zog der TSV Grün-Gold Erfurt mit seinem Auftritt die Ballgäste auf die Tanzfläche. Die neue Ballband AnnRed um Frontsängerin Anna Steinhardt begeisterte dabei die Ballgäste mit Musikklassikern und aktuellen Charts und diese feierten und tanzten bis weit nach Mitternacht. 

Beim Gewinnspiel zugunsten des Thüringer Nachwuchsleistungssports im gab es Preise in Höhe von rund 10.000 Euro zu gewinnen. Dabei wurde ein Erlös von knapp 7.000 € erzielt. 

Und auch zum Ballende gab es noch eine Neuigkeit für die Ballgäste. Erstmals konnten Sie die am Abend produzierte Ballzeitung mit nach Hause nehmen und sich so noch einmal (auf dem Nachhauseweg) an die Eindrücke des Ballabends visuell erinnern.

Rennrodelweltmeister Sascha Bennecken kassierte für die Thüringer Sporthilfe

Am 31. März 2017 gab es im Suhler dm-Markt Aue III eine Kassieraktion für den guten Zweck. Zwischen 15.30 und 16.30 saßen Rennrodelweltmeister Sascha Benecken und der Handballer Remo Gerstenberg vom Erstbundesligisten HSC Coburg an der Kasse des dm-Marktes. Am Ende gab es viele zufriedene Gesichter Die beiden TOP-Athleten kassierten zweitausend Euro für den guten Zweck, die jeweils 1.000 € zugunsten des Fördervereins Handball und der Stiftung Thüringer Sporthilfe vom dm-Markt gestiftet wurden. Zusätzlich wurden unter allen Einkäufen in dieser Zeit zwei Karten für den Ball des Thüringer Sports verlost. Mehr auch unserer Facebookseite.
Wir sagen DANKE an den dm-Markt und die beiden Sportler!!!

 

Thüringer Sportler des Jahres 2016 stehen fest

Mit Kristina Vogel, Thomas Röhler und dem Thüringer HC stehen die Sieger der Thüringer Sportlerwahl 2016 fest. Die Ehrung erfolgt am Samstag, dem 8. April 2017 beim Ball des Thüringer Sports in der Messe Erfurt. Tickets dafür können online bereits käuflich erworben.
Mit 8.600 Teilnehmern wurde ein neuer Rekord an Stimmabgaben registriert. Im Vergleich zum Vorjahr haben über 1.500 Personen mehr abgestimmt. Die öffentliche Abstimmung wird vom Landessportbund, der Stiftung Thüringer Sporthilfe und dem Sportjournalisten-Club durchgeführt. Gemeinsam hat das Publikum mit den Sportjournalisten und den Sportgremien über die Platzierten entschieden. Der öffentliche Wahl-Modus wurde nach der erfolgreichen Premiere 2012 beibehalten. Zuvor hatte eine prominente neunköpfige Jury 24 Kandidaten, je acht pro Kategorie, nominiert. Die Auswahl war knifflig und führte auch zu Kritik. Doch bei der hohen Leistungsdichte der Thüringer Sportler kann nicht jeder nominiert werden. Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe, bewertet den Modus positiv: „Die Entscheidung für eine öffentliche Wahl war richtig. Damit haben die vielen Thüringer Sportfans die Chance mitzuentscheiden und nutzen die Möglichkeit rege, wie der neue Teilnahmerekord beweist. Eine Ursache dafür war sicher auch die neue Partnerschaft mit LOTTO Thüringen, die die Stimmzettel in allen Lotto-Annahmestellen ausgelegt haben.“

Bei den Sportlerinnen konnte Bahnrad-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kristina Vogel (45,0 %) vom RSC Turbine Erfurt ihren Titel als „Thüringer Sportlerin des Jahres“ erneut verteidigen und den vierten Sieg souverän einfahren. Die Krönung ihres überaus erfolgreichen Sportjahres war seit Beginn der Umfrage ungefährdet. Die 26-Jährige im landete wie im Vorjahr vor Biathlon-Europameisterin Luise Kummer (12,6 %) vom SV Eintracht Frankenhain. Rang drei belegt die WM-Dritte im Rennrodel-Sprint, Dajana Eitberger vom RC Ilmenau (10,1 %).

Erstmals zum „Thüringer Sportler des Jahres“ gewählt wurde Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler vom LC Jena. Der 25-Jährige feierte wie auch Vogel einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg und erhielt sowohl vom Publikum als auch von den Sportjournalisten und Sportgremien die meisten Stimmen (39,4%). Vorjahressieger Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain) kam vor allem dank der Gunst des Publikums und der Sportgremien auf Platz zwei (17,4 %). Ein knappes Rennen um Platz drei lieferten sich die beiden bisherigen Radsport-Teamkollegen Tony Martin und Marcel Kittel. Letztlich kam Zeitfahr-Weltmeister im Einzel sowie im Team Tony Martin (RSC Turbine Erfurt/ 12,0 %) dank der Bewertung der Thüringer Sportjournalisten mit knapp zwei Prozent Vorsprung vor Kittel (9,2 %) auf Platz drei ein.

In der Kategorie der Teams holte sich der Thüringer HC mit seinem sechsten deutschen Meistertitel erneut auch den Triumph als „Thüringer Mannschaft des Jahres“. Nach 2011, 2012 und 2014, 2015 klappte es 2016 mit 27,1 Prozent wieder mit dem Kristallpokal. Hinter den Handballerinnen lag Bob-Weltmeisterin Anja Schneiderheinze (ESC Erfurt) am den Rollstuhl-Basketballern des RSB Thuringia Bulls (12,2 %), die 2016 mit dem Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Europa-Cup den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten.

Die Ehrung und Übergabe der traditionellen Kristallpokale an die Sieger erfolgt am 8. April 2017 beim Ball des Thüringer Sports in der Messehalle Erfurt – live vor über 1.100 Gästen. Höhepunkt des Ballabends ist die Krönung der Thüringer Sportler und Aufsteiger des Jahres. Zudem erwarten die Gäste akrobatische Showacts, stilvolle Musik zum Tanzen, Mitmachangebote und ein Galabuffet. Karten zum Preis von 95 Euro können ab sofort reserviert werden, per E-Mail an info@ball-des-thueringer-sports.de.

Die Umfrage Sportler des Jahres 2016 wurde unterstützt durch die Medienpartner Thüringer Allgemeine, Thüringische Landeszeitung, Ostthüringer Zeitung, Freies Wort, Meininger Tageblatt, Südthüringer Zeitung sowie DKB, Köstritzer und LOTTO Thüringen.

Umfrageergebnis Thüringer Sportler des Jahres 2016

Kategorie Sportlerin

1. Kristina Vogel (RSC Turbine Erfurt, Radsport/Bahn) 45,0 %
2. Luise Kummer (SV Eintracht Frankenhain, Biathlon) 12,6 %
3. Dajana Eitberger (RC Ilmenau, Rennrodeln) 10,1 %
4. Katja Konschak (SV Nordhausen 90, Triathlon) 9,4 %
5. Victoria Carl (SC Motor Zella-Mehlis, Skilanglauf) 9,1 %
6. Maria Seifert (HSC Erfurt, Leichtathletik) 6,0%
7. Trixi Worrack (Velocio-SRAM/ RK Endspurt 1909 Cottbus, Radsport) 4,9 %
8. Josie Hofmann (SV Blau-Weiß Gera, Speedskating) 2,9 %

Kategorie Sportler

1. Thomas Röhler (LC Jena, Leichtathletik) 39,4 %
2. Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain, Biathlon) 17,4 %
3. Tony Martin (RSC Turbine Erfurt/ Etixx – Quik-Step, Radsport/Straße) 12,0 %
4. Marcel Kittel (RSV Adler Arnstadt/ Etixx – Quik-Step, Radsport/Straße) 9,2 %
5. Julian Reus (TV Wattenscheid, Leichtathletik) 6,7 %
6. Noah Bitsch (Bushido Waltershausen, Karate) 6,4 %
7. René Enders (RSC Turbine Erfurt, Radsport/Bahn) 5,5 %
8. Jan Rothhardt (Landessegelflugschule Thüringen, Segelfliegen) 3,4%

Kategorie Mannschaft

1. Thüringer HC Erfurt – Bad Langensalza (Handball/Damen) 27,1%
2. Bob-Team Anja Schneiderheinze (ESC Erfurt) 20,6 %
3. RSB Thuringia Bulls Elxleben (Rollstuhlbasketball) 12,2 %
4. Science City Jena (Basketball) 10,8 %
5. Sascha Benecken/Toni Eggert (RT Suhl/ BRC 1924 Ilsenburg; Rodeln Doppel) 9,0 %
6. Bob-Team Maximilian Arndt (BSR Rennsteig Oberhof) 8,7 %
7. Schwarz-Weiß Erfurt (Volleyball) 7,0 %
8. FF USV Jena (Frauenfußball) 4,6 %

Trainerförderung 2016

Nach dem historischen Luthersaal des Augustinerklosters in Erfurt, dem Schloss Friedenstein in Gotha, dem Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden bot diesmal das Schillermuseum Weimar die Kulisse für die Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Im Vorfeld der Ehrung waren die acht erfolgreichen Nachwuchstrainer eingeladen zu einer exklusiven Führung durch die historische Anna-Amalia-Bibliothek.

Mit der Erweiterung des Förderzweckes im Jahr 2012 hat die Stiftung damit ein ihr schon immer am Herzen liegendes Thema jetzt auch in ihrer Förderrichtlinie verankert. Aus den Vorschlägen der Thüringer Landesfachverbände wählte der Vorstand der Stiftung acht Nachwuchstrainer für diese dotierte Förderung aus. „So wie wir für die Athleten eine ergänzende Fördereinrichtung sind, so binden wir jetzt die Trainer in diese Förderung mit ein. Die Trainer sind die wichtigste Bezugsperson im leistungssportlichen Entwicklungsprozess. Wir verstehen die Auszeichnung an erster Stelle als eine Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Trainer im Nachwuchsbereich. Sie ist zugleich ein ergänzender Baustein zu den Leistungen, die der LSB, OSP und die Thüringer Sportfachverbände gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen im Bereich der Trainerfinanzierung aufbringen.“ sagte Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung in seiner Begrüßung vor den geladenen Gästen.

Dass der Trainer nicht nur Trainer ist, zeigte sich auch in den Laudatien, die teilweise von ehemaligen und aktiven Athleten oder Trainerkollegen gehalten wurden. Auch wenn die sportliche Ausbildung im Fokus des Trainers steht, so ist der Trainer auch als Organisator, Fahrer, „Kindermädchen“, manchmal Physiotherapeut und vor allem als Psychologe gefragt. Er ist die wichtigste Bezugsperson für den Athleten und sowohl beim Jubeln mit dem Sportler über dessen Erfolge, als auch oft als Trostspender im Einsatz. Seit Gründung der Stiftung zeichnete man im Rahmen der Nachwuchsförderung bzw. bei den Berufungsveranstaltungen für die Förderkreise Trainer mit Sachpräsenten aus, jetzt ist die Förderung der Trainer auch finanziell untersetzt.

Folgende Nachwuchstrainer wurden geehrt:

Paul Augustin - Rennrodeln, TLZ-Trainer Sonneberg
Laudator: David Möller, Weltmeister und Olympiazweiter

Gabi Fuß - Eisschnelllauf, langjährige Nachwuchstrainerin Erfurt
Laudator: Dr. Bernd Neudert, OSP-Leiter und Vorstandsmitglied TSH 

Jens Greiner-Hiero - Skisprung, TLZ-Trainer Lauscha
Laudatorin: Sophia Görlich, Skispringerin und ehemalige Athletin des Trainers

René Holtmann - Gewichtheben, Honorar- und Vereinstrainer Gräfenroda
Laudator: Philipp Griebel, ehemaliger Athlet

Matthias Jauck - Badminton, Landestrainer, Leiter des Nachwuchsstützpunktes Mitteldeutschland Jena
Laudator: Uwe Rost, Direktor Sportgymnasium Jena

Peter Keller - Schwimmen, Nachwuchstrainer Erfurt
Laudator: Hans-Jürgen Günther, Präsident Thüringer Schwimmverband

Hartmut Reich - Ringen, Stützpunkttrainer Jena
Laudatorin: Maria Selmaier, Olympiateilnehmerin und Athletin des Trainers

Tim Zühlke - Radsport, Nachwuchstrainer Bahnsprint Erfurt
Laudator: Jochen Wilhelm, ehemaliger Erfolgstrainer

Thüringer Sportkalender 2017

Der neue Thüringer Sportkalender 2017 ist ab sofort erhältlich. Auch in diesem Jahr standen wieder Thüringer Spitzenathleten für einen guten Zweck zur Verfügung. Anstelle schweißtreibender Trainingseinheiten rann diesmal der Schweiß am Grill. Mit der diesjährigen Thematik „Grillen“ – sozusagen die „Nationalsportart“ der Thüringer – zeigen u.a. die Olympiasieger Anja Schneiderheinze (Bob), Thomas Röhler (Speerwerfen) und weitere Thüringer TOP-Athleten wie Eisschnellläufer Patrick Beckert, Handballnationaltorhüterin Dinah Eckerle, Radsprinter René Enders, die Olympiateilnehmerin Maria Selmaier, der Paralympicsteilnehmer Aliaksander Halouski oder Biathlet Erik Lesser, dass man nicht nur Bratwurst und Rostbrätl grillen kann. Auf den Kalenderblättern der einzelnen Monate sind dabei nicht nur die besten Grillfotos zu finden, sondern auf der Rückseite ist das Rezept inclusive aller Zutaten zum Nachgrillen beschrieben. 
Einige Impressionen sind auch auf unserem Facebookaccount zu finden.

Am kommenden Sonntag, 30. Oktober gibt es die Möglichkeit im Rahmen der Genusspromenade im Erfurter Kaisersaal sich den Kalender von zwei TOP-Athleten persönlich signieren zu lassen. Der schnellste Anfahrer der Welt im Teamsprint René Enders steht ab 10 Uhr und Bobolympiasiegerin und Weltmeisterin Anja Schneiderheinze ab 12 Uhr am Stand der Stiftung auch für Autogrammwünsche zur Verfügung.

 Zur Onlinebestellung

Förderkreis Pyeongchang berufen

Das neue Haus der Wirtschaft der IHK Südthüringen in Suhl war Gastgeber für die Berufungsveranstaltung des neuen Förderkreises „Thüringer Athleten nach PyeongChang“ der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Bereits zum zwölften Mal bildete die Thüringer Sporthilfe einen Förderkreis in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele/Paralympics. Im Jahr 1995 wurden durch den damaligen Förderverein Thüringer Sporthilfe e.V. 25 Thüringer Athleten in den Förderkreis „Thüringer Athleten nach Atlanta“ berufen. Im Jahr der Gründung der Stiftung 1997 berief der neu gewählte Vorstand in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele/Paralympics im japanischen Nagano 60 Athleten in den Förderkreis. Es folgten viele weitere Förderkreise, aktuell läuft noch der Förderkreis Rio.

Insgesamt hat die Stiftung Thüringer Sporthilfe bisher rund 450 Thüringer Athleten mit einer Gesamtsumme von knapp einer dreiviertel Million in Vorbereitung auf Olympische Spiele/ Paralympics gefördert. Auswahlkriterien für die Aufnahme in den Förderkreis sind die Zugehörigkeit zu einem aktuellen Kaderkreis des Spitzenfachverbandes, die Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften und Weltcups des vergangenen Winters und natürlich die berechtigte Chance auf eine Teilnahme an den Spielen. Auf dieser Basis nahmen die Thüringer Sportministerin und zugleich Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Dr. Birgit Klaubert, der Präsident des Landessportbundes, Peter Gösel und Dr. Kuno Schmidt als 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe sowie die jeweiligen Verbandspräsidenten die feierliche Berufung des 27 Athleten umfassenden Förderkreises „Thüringer Athleten nach PyeongChang“ vor.

In diesem sind zwei Olympiasiegerinnen, sieben Weltmeister, drei Olympiamedaillengewinner und 13 Teilnehmer bei Olympischen Spielen vertreten. Die Förderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe erfolgt in Gemeinsamkeit und Abstimmung mit dem Olympiastützpunkt Thüringen, dem LSB Thüringen und den Landes- und Spitzenfachverbänden und soll optimale Bedingungen zur Vorbereitung auf PyeongChang 2018 schaffen.

Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt Nachwuchskombiniererinnen

Mit der symbolischen Übergabe von neuem Skimaterial im Wert von 15.000 € besiegelten die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen und die Stiftung Thüringer Sporthilfe ihre weitere Zusammenarbeit. Die Stiftung investiert das Geld projektbezogen gemeinsam mit dem Thüringer Ski-Verband in die Entwicklung der neuen Disziplin Nordische Kombination weiblich. Mit den Projektmitteln wird die Anschaffung/Erstausstattung von neuem Material für die Nachwuchssportler unterstützt. Es wurden u.a. Sprungski (incl. Bindung und Schuhe), Langlaufski, Sprunganzüge und Skihelme angeschafft. Damit können die Kombiniererinnen in der neuen Saison im Bereich der Altersklasse 11 -14 mit besten Trainings- und Wettkampfmaterial an den Start beim Thüringer und Deutschen Schülercup gehen.

„Mit diesem Projekt möchte die Stiftung für die gerade in der Neuentwicklung befindlichen Disziplin einen Grundstein legen, um später einmal an die erfolgreiche Tradition der Nordischen Kombination anzuknüpfen. Und wir hoffen, dass wir demnächst nicht nur einen Tino Edelmann bei internationalen Wettkämpfen, sondern auch das eine oder andere Talent aus Thüringen in den Siegerlisten sehen werden“, so der Geschäftsführer der Stiftung, Arnd Heymann. Ingolf Meindl, als Vertreter des Sparkassen Giroverbandes Hessen-Thüringen, ergänzte “dies ist für die Sparkassen-Finanzgruppe eine gute Investition in die Zukunft. Der Sport ist ein Bestandteil unserer vielfältigen Förderungen mit dem wir unseren gesellschaftlichen Beitrag leisten. Als offizieller Olympiapartner Deutschland fühlen wir uns aber auch verpflichtet, den Nachwuchs zu helfen und sind dabei ein fester Partner für den Thüringer Sport. Der Nachwuchs bildet die Basis für spätere Erfolge bei den Erwachsenen.“ Gerd Siegmund, seit knapp zwei Monaten neuer Präsident des Thüringer Skiverbandes bedankte sich bei den Partnern „für die großzügige Unterstützung und das Engagement in der Nordischen Kombination.“

Überreicht wurde die Förderung vor Beginn des alljährlichen Athletiktests in der Oberhofer Dreifelderhalle, im Beisein u.a. von Skispringerin Juliane Seyfahrt und der Vorstandsvorsitzenden der Rhön-Rennsteig-Sparkasse Marina Heller.

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen und der Thüringer Sporthilfe existiert bereits seit 1999. Im damals ersten Projekt wurden von 1999 – 2002 die damalige Juniorenweltmeisterstaffel im Skilanglauf mit Ron Spanuth, Rene Reißhauer, Axel Teichmann und Jens Filbrich im Rahmen einer Projektförderung zur Vorbereitung auf Olympia 2002 unterstützt. Es folgten weitere gemeinsame Projekte u.a. für Materialanschaffungen im Rennrodeln, die Entwicklung von Sommerschlitten für Skeletonis und die Förderung von Anschlusskadern im Radsport ebenso wie ein zweijähriges Projekt zur Materialentwicklung im Rennrodeln sowie im letzten Jahr die Anschaffung von Zeitfahrmaterial für Nachwuchsradsportler.

TERMINE

NACHWUCHSFÖRDERUNG DER 
STFITUNG THÜRINGER SPORTHILFE
 

Die diesjährige Ehrungsveranstaltung Nachwuchsförderung Sommersport der Thüringer Sporthilfe findet am Dienstag, dem 28. November 2017 im ERFURT Bildungszentrum statt.  

Thüringer Aufsteiger Jahres

Förderpreise der Stiftung Thüringer Sporthilfe und des Landessportbundes Thüringen 2016/17

Förderpreis 2016/17  gestiftet von
Deutsche Kreditbank AG
Aufsteiger des Jahres
Sebastian Bley – Rennrodeln


Stiftung Thüringer Sporthilfe
Werner-Seelenbinder-Strasse 1
99096 Erfurt
Tel.: 03 61 / 3 40 54 50
Fax: 03 61 / 3 40 54 96
E-Mail: info@thueringersporthilfe.de
Volltextsuche
Newsletter
Newsletter abmelden

Partner der Stiftung Thüringer Sporthilfe
Partner der Stiftung Thüringer Sporthilfe
Partner der Stiftung Thüringer Sporthilfe
Partner der Stiftung Thüringer Sporthilfe