Stiftung Thüringer Sporthilfe -

Die Stiftung Thüringer Sporthilfe unterstützt seit 1997 besonders talentierte Nachwuchsathleten und Spitzenathleten auf ihrem Weg vom "Talent zum Olympiasieger/Weltmeister." Sie fördert an erster Stelle Thüringer Sportlerinnen und Sportler, die als Voraussetzung der Förderung, für einen Thüringer Sportverein in einer olympischen oder paralympischen Disziplin starten. Der Behindertensport ist seit Beginn der Förderung vollkommen gleichberechtigt integriert.

eine ergänzende Fördereinrichtung

Die Stiftung versteht sich als Dienstleister für den Athleten. Sie kooperiert dabei mit allen im Leistungssportsystem in Thüringen beteiligten Einrichtungen. Die Stiftung Thüringer Sporthilfe ist ein ergänzendes Element der Sportförderung in Thüringen.

Viertes Thüringer Sporthilfe Benefiz-Golfturnier

Die Stiftung Thüringer Sporthilfe veranstaltet ihr viertes Thüringer Sporthilfe-Benefiz-Golfturnier und ist dabei auf dem vierten Golfplatz. Nach den erfolgreichen ersten drei Auflagen im Thüringer Golfclub „Drei Gleichen“ in Mühlberg, im Golfclub Erfurt in Schaderode, im Golfclub Eisenach im Wartburgkreis ist der Gastgeber des diesjährigen Benefiz-Turniers der Golfclub Gera.

An diesem Samstag ab 10 Uhr startet das Benefiz-Golfturnier im Golfpark Burkersdorf bei Gera. Traditionell gehen aktive und ehemalige Spitzensportler und –trainer gemeinsam mit über 70 Golfspielern zusammen auf die Golfrunde. Das ist eine neue Rekordbeteiligung für das Benefiz-Golfturnier. Ihre Teilnahme haben u.a. Rennrodel-Olympiasiegerin Silke Kraushaar-Pielach, Bobweltmeister Maximilian Arndt, Boblegende Wolfgang Hoppe, Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich, Biathlontrainer Gerald Hönig, Ex-Skilanglauftrainer Jochen Behle, Handballtrainer Dago Leukefeld und seine Frau Beatrix Leukefeld, die unter ihrem Mädchennamen Mosert erfolgreich für Erfurt Handball spielte, zugesagt. Das Turnier wird als Chapman-Vierer gespielt und mit einem Kanonenstart eröffnet.

Der Erlös des Thüringer Sporthilfe Benefiz-Golfturnier kommt der Nachwuchsförderung der Stiftung zu gute. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage der Stiftung Thüringer Sporthilfe und des Golfclubs.

Mit freundlicher Unterstützung unserer Partner:

Bauerfeind AG
Die Thüringer
Jugendberufsförderung Erfurt gGmbH
KAMA
Neumann-Bauelemente
NT AG
SparkassenVersicherung

Trainerförderung 2018

Nach dem historischen Luthersaal des Augustinerklosters in Erfurt, dem Schloss Friedenstein in Gotha, dem Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden, dem Schillermuseum Weimar und der Leuchtenburg bei Kahla, bot diesmal das Panoramamuseum Bad Frankenhausen mit dem Monumentalbild von Werner Tübke, die Kulisse für die Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Im Vorfeld der Ehrung gab es für die erfolgreichen Nachwuchstrainer einen Einblick in die Entstehung, Umsetzung und die Darstellung dieses einmaligen Meisterwerkes.

Seit 2012 hat die Stiftung mit der Trainerförderung ein ihr schon immer am Herzen liegendes Thema auch in ihrer Förderrichtlinie/Satzung und einer eigenen Veranstaltung nur für Trainer verankert. Aus den Vorschlägen der Thüringer Landesfachverbände wählte der Vorstand der Stiftung zehn Nachwuchstrainer für diese dotierte Förderung aus. „So wie wir für die Athleten eine ergänzende Fördereinrichtung sind, so binden wir jetzt die Trainer in diese Förderung mit ein. Die Trainer sind die wichtigste Bezugsperson im leistungssportlichen Entwicklungsprozess. Wir verstehen die Auszeichnung an erster Stelle als eine Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Trainer im Nachwuchsbereich. Sie ist zugleich ein ergänzender Baustein zu den Leistungen, die der LSB, OSP und die Thüringer Sportfachverbände gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen im Bereich der Trainerfinanzierung aufbringen.“ sagte Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung in seiner Begrüßung vor den geladenen Gästen.
Thüringen Sportministers und zugleich Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Helmut Holter sprach in seinem Grußwort den Trainern seinen Dank aus: „Wir würdigen mit dieser Ehrung ihre Leistungen und sagen damit einerseits Danke, für all Ihren Einsatz bei Wind und Wetter. Andererseits ist es uns eine Herzensangelegenheit, die Wertschätzung des Trainerberufes in der öf-fentlichen Wahrnehmung zu stärken. Der Thüringer Landesregierung ist die besondere Bedeutung von Trainern und Betreuern durchaus bewusst. Aus diesem Grund haben wir die dauerhafte Sicherung der Förderung von Landes- und Stützpunkttrainern im Landeshaushalt fest verankert.“ Dass der Trainer nicht nur Trainer ist, zeigte sich auch in den Laudatien, die teilweise von ehe-maligen und aktiven Athleten oder Trainerkollegen gehalten wurden. Auch wenn die sportliche Ausbildung im Fokus des Trainers steht, so ist der Trainer auch als Organisator, Fahrer, „Kindermädchen“, manchmal Physiotherapeut und vor allem als Psychologe gefragt. Er ist die wichtigste Bezugsperson für den Athleten und sowohl beim Jubeln mit dem Sportler über dessen Er-folge, als auch oft als Trostspender im Einsatz.

Seit Gründung der Stiftung zeichnete man im Rahmen der Nachwuchsförderung bzw. bei den Berufungsveranstaltungen für die Förderkreise Trainer mit Sachpräsenten aus, jetzt ist die Förderung der Trainer auch finanziell untersetzt. Bisher wurden 54 Thüringer Nachwuchstrainer mit der Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe geehrt.

Folgende Nachwuchstrainer wurden geehrt:

Boxen Thomas Elke – Honorartrainer Thüringer Box-Verband
Laudator: Lutz Seidenstücker, Vizepräsident Thüringer Boxverband

Eisschnelllauf Evelyne Preidel – Honorartrainerin TERV, Lehrerin Sportgymnasium Erfurt
Laudatorin: Gabi Fuß, Trainerin TERV und ebenfalls geförderte Trainerin der TSH

Nordische Kombination Werner Leipold – Stützpunkttrainer Oberhof
Laudatoren: Emilia Görlich/Hannes Gehring, Athleten

Gewichtheben Peter Heuer Vereinstrainer Breitunger SV
Laudator: Marcel Schwarz, Athlet

Karate Christian Baar – Vereinstrainer Musashi Weimar
Laudator: André Beck, Trainerkollege

Radsport Steffen Uslar – Trainer LLZ Erfurt U17/19 Weiblich Ausdauer
Laudatoren: Lena-Charlotte Reißner/ Fredricke Stern, Athleten

Rennrodeln Constanze Fröhlich – Vereinstrainerin RC Ilmenau
Laudator: Bernd Roßmann, Vizepräsident RC Ilmenau

Skisprung/Nordische Kombination Dirk Voss – Trainer TLZ Zella-Mehlis
Laudatorin: Anna Fay Scharfenberg, Athletin

Tischtennis Frank Schulz – Landestrainer Thüringer Tischtennis-Verband
Laudator: Ingolf Gläser, Spezialsportlehrer Sportgymnasium Erfurt

Fußball Janne Mlinarksy – Honorartrainerin TFV/FF USV Jena (nicht anwesend)

Boulderin Alma Bestvater wird Markenbotschafterin Thüringens

Thüringen führt Marketingkooperation im Sport fort

Die Boulderin Alma Bestvater (22) wird zur Markenbotschafterin Thüringens. Damit führt die derzeit beste deutsche Boulderin die Marketingkooperation des Freistaates Thüringen mit der Stiftung Thüringer Sporthilfe fort, die im Mai 2017 beschlossen und mit dem Thüringer Bahnrad-Sprintteam gestartet wurde. „Mit der Kooperation wollen wir junge aufstrebende Sportler zu offiziellen Botschaftern Thüringens machen. Damit tragen wir nicht nur zum positiven Image Thüringens bei, sondern unterstreichen die Bedeutung des Sports für den Freistaat“, betont Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

„Nach der Kooperation in den Bereichen Sommer- und Wintersport fiel die Wahl nun bewusst auf Alma Bestvater, die als Trendsportlerin und gebürtige Weimarerin insbesondere die junge Zielgruppe für Thüringen begeistern kann“, führt Tiefensee fort. Das Wirtschaftsministerium unterstützt Alma Bestvater für zwei Jahre, im Gegenzug wirbt die Sportlerin für den Freistaat Thüringen, u.a. mit entsprechender Werbung auf der Kleidung oder in den sozialen Medien. „So tragen die Markenbotschafter zur medialen Präsenz des Landes und dessen positivem Image bei. Es profitieren sowohl die Sportler als auch der Freistaat“, betont Tiefensee weiter. 

Um den Sport zielgerichtet unterstützen zu können, kooperiert das Land mit der Stiftung Thüringer Sporthilfe, die bei der Auswahl der Sportler unterstützt. „Zusätzlich zu der bereits erfolgreich laufenden Kooperation im Winter- und dem Sommersport freuen wir uns nun über das Engagement des Wirtschaftsministeriums in einer neuen olympischen Disziplin. Das ist ein ergänzender Baustein in der Gesamtförderung für die Thüringer Sportler, die auch durch den LSB, OSP und die Thüringer Sportfachverbände maßgeblich mit getragen wird“, ergänzt Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe.

Alma Bestvater aus Weimar ist derzeit die beste deutsche Boulderin. Im Weltcup-Gesamtranking belegte sie 2017 den 14. Platz, bei den Deutschen Meisterschaften hat sie sich im Juni den Titel erklettert. Alma Bestvater ist 1996 geboren und klettert seit sie 10 Jahre alt ist. Sie wohnt in Weimar, studiert in Jena. Die Marketingkooperation unter dem Titel „Sportler als Markenbotschafter“ ist Teil des Thüringer Landesmarketings und ergänzt die bisherigen Aktivitäten zur Vermarktung des Landes. In diesem Programm laufen bereits Kooperationen mit dem Sprintteam Thüringen (Bahnrad), Patrick Beckert (Eisschnelllauf) und Thomas Röhler (Speerwurf).

http://www.das-ist-thueringen.de

Nachwuchsförderung Wintersport 2018

Ehrung der erfolgreichen Thüringer Nachwuchssportler bei GLATT Ingenieurtechnik in Weimar

Sport und Wirtschaft unter diesem Motto stand einmal mehr die Ehrungsveranstaltung der Stiftung Thüringer Sporthilfe für die erfolgreichen Nachwuchssportler/innen in den Wintersportdisziplinen. Die GLATT Ingenieurtechnik GmbH war in diesem Jahr Gastgeber für die Nachwuchsförderung der Stiftung. Der Globalplayer im Bereich der Verfahrenstechnik gab dabei der Wintersportnachwuchselite des Freistaates einen Einblick in die breite Palette der Forschung und Produktion des mittelständischen Unternehmens, das weltweit tätig ist und zeigte zugleich den einen oder anderen Ausbildungsberuf auf, der auch für Sportler von Interesse sein kann.

Anschließend erhielten insgesamt 46 Sportlerinnen und Sportler der Wintersportarten Biathlon, Bob, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf, Nordische Kombination, Rennschlitten, Skeleton, Skilanglauf und Skisprung aus den Händen des 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt, und dem Thüringer Sportminister, Helmut Holter, eine Individualförderung von insgesamt knapp 26.000 € überreicht.

„Im Sport zählt immer die Leistung, genauso wie in der Wirtschaft. Im Sport gehört natürlich das sportliche Talent dazu. Aber ohne eisernem Willen und Ehrgeiz, Disziplin und Fleiß nützt einem auch das beste Talent nichts, dies gilt im Sport wie in der Wirtschaft“ gab Dr. Kuno Schmidt in seiner Begrüßung den Nachwuchsportlern mit auf den Weg.

Die den Nachwuchssportler/innen übergebene Individualförderung soll auf der einen Seite nicht nur eine ideelle Anerkennung für die erbrachten Leistungen und weitere Motivation darstellen, sondern zum anderen auch einen kleinen Teil dessen kompensieren, was die Sportler, ihre Elternhäuser, die Vereine und Verbände Jahr für Jahr in das leistungssportliche Training und die Wettkämpfe investieren. Als Beispiel sei hier angeführt, dass ein Nordisch Kombinierer pro Jahr im Schnitt sechs bis acht Paar Langlaufski, drei Paar Sprungski, inzwischen durch die jährlichen Regeländerungen drei bis sechs neue Sprunganzüge, Wachs, Skistöcke, Laufanzüge, Skiroller etc. benötigt, dazu teilweise Kosten für Lehrgänge oder Wettkämpfe anteilig tragen muss, so kommen schnell vierstellige Summen zusammen.

Vier Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen und elf TOP-10-Platzierungen stehen bei JWM/ JEM und neun Medaillen bei den anderen internationalen Wettbewerben wie Viking-Race oder Alpencup (OPA-Games) auf der Habenseite. Juniorenweltmeister wurden Rennrodler Max Langenhan, Lisa Lohmann mit der Skilanglaufstaffel und Justin Lisso mit der Skisprung-Mannschaft. Vizejuniorenweltmeister sind im Rennrodeln David Nößler im Einzel und Hannes Orlamünder und Paul Gubitz als Doppelsitzer. Dazu kommen weitere Medaillen durch Paul-Lukas Heider und Moritz Bollmann ebenfalls im Rennrodeln. Insgesamt nahmen 19 Nachwuchsathleten bei einer JWM oder JEM in der vergangenen Saison teil.

1994, unter der Regie des damaligen Fördervereins „Thüringer Sporthilfe e.V.“, konnten die ersten NachwuchssportlerInnen eine Förderung in Empfang nehmen. In den 21 Jahren seit Bestehen der Stiftung wurden mehr als drei Millionen Euro an Förderung in Thüringer Nachwuchs- und Spitzensportler investiert, davon 1,45 Mio Euro in die Nachwuchsförderung, dies waren zugleich 3.400 Individualförderungen für Nachwuchsathleten.

Ball des Thüringer Sports 2018

1.100 Gäste - Olympiasieger, Welt- und Europameister, Aufsteiger und Ehrenamtliche - feiern gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Medien

Bereits zum sechsten Mal veranstalteten Stiftung Thüringer Sporthilfe und Landessportbund Thüringen den Ball des Thüringer Sports. In der mit rund 1.100 Gästen ausverkauften Erfurter Messehalle standen Ehrung der Thüringer Sportler, Aufsteiger und Ehrenamtlichen des Jahres im Mittelpunkt des Ballabends. Ein bisschen Olympia zog gleich zum Auftakt in den festlich dekorierten Ballsaal. Rennrodler Sascha Benecken zeigte mit seinem Olympiasong „Adrenalin“ aus Südkorea, dass er nicht nur ein erfolgreicher Sportler, sondern auch musikalisch begabt ist.
Im Anschluss gaben die Moderatoren Franziska Schenk und Peter Rüberg die Bühne frei für den Erfurter Weltklasse-Turner Nils Dunkel, der seine WM-Kür am Pauschenpferd präsentierte. Und ihn sah man dann wenig später wieder auf der Bühne stehen.

Aufsteiger des Jahres geehrt

Diesmal gemeinsam mit der Radsprinterin Pauline Grabosch, die beide als Aufsteiger des Jahres geehrt wurden.
Traditionell erst am Abend werden die Namen der Preisträger bekannt gegeben. Die Förderpreise als Aufsteiger der Saison 2017/2018 für nahtlose Anschlussleistungen im Erwachsenenbereich erhielten beide aus den Händen von Dr. Kuno Schmidt, dem 1. Vorsitzenden der Stiftung, dem LSB-Vizepräsidenten Prof. Dr. Stefan Hügel und dem Geschäftsführer der Stadtwerke Erfurt GmbH, Peter Zaiß (Pauline Grabosch) bzw. DKB-Unternehmensvertreterin Simone Wiegand (Nils Dunkel), die diese Preise stifteten. „Die Namen und Gesichter der Aufsteiger des Jahres oder von Thüringer Juniorenweltmeistern kennen nur die wenigsten. Mit Blick auf die lange Liste der Aufsteiger wird einem bewusst, dass eine Vielzahl der vormals Geehrten später Olympiasieger und Weltmeister wurden. Das hoffen wir auch für die diesjährigen Preisträger“, so Dr. Kuno Schmidt.

Höhepunkt des Abends war dann die Ehrung der Thüringer Sportler des Jahres 2017

 Im Dezember 2017 stand das Ergebnis der Wahl fest, nun erfolgte beim Ball die öffentliche Ehrung. 5.000 Wähler hatten abgestimmt - gemeinsam übergeben werden die Trophäen von den Veranstaltern der Umfrage - dem Landessportbund, der Stiftung Thüringer Sporthilfe und dem Sportjournalistenclub. Zum fünften Mal hat die mehrfache Welt- und Europameisterin im Radsprint, Kristina Vogel (RSC Turbine Erfurt/ TeamErdgas.2012), die meisten Stimmen mit 40,6 Prozent bei den Frauen abgeräumt. Anwesend sind auch die weiteren Platzierten: Rennrodlerin Tatjana Hüfner (RC Blankenburg), die als zweifache Weltmeisterin 21,1 Prozent der Stimmen erhielt und Beachvolleyballerin Julia Großner vom SWE Volley-Team, Europameisterin 2017 (12,0 Prozent) als Dritte.

Ebenfalls einen Start-Ziel-Sieg landete Marcel Kittel mit seinen fünf Etappensiegen bei der Tour de France 2017 – für ihn ist es der dritte Wahlgewinn (RSV Adler Arnstadt/ Quick Step-Floors). Der Radprofi holte mit 25,9 Prozent die meisten Stimmen. Abgesagt hat der Zweitplatzierte Erik Lesser (Biathlon/ SV Eintracht Frankenhain), der per Video Grüße aus dem Urlaub übermittelt. Der drittplatzierte Speerwerfer Thomas Röhler vom LC Jena (20,5 Prozent) wird persönlich auf der Ballbühne erscheinen.

Den Kristallpokal für die „Thüringer Mannschaft des Jahres 2017“ erhält als Premiere das Rennrodel-Doppel Toni Eggert und Sascha Benecken, das mit zwei WM-Titeln und dem Sieg im Gesamtweltcup die Wähler beeindruckte (25,6 Prozent). Anschließend nahmen stellvertretend die Kapitänin Kerstin Wohlbold und die verletzte Anne Hubinger vom Thüringer HC, Titelverteidiger und Deutscher Vize-Meister (21,2 Prozent) den Pokal für den zweiten Platz entgegen, da die Mannschaft zeitgleich noch ein Bundesligaspiel bestritt. Mariama Jamanka, frischgebackene Olympiasiegerin, kam vor ihrem grandiosem Erfolg in Südkorea auf den dritten Platz der Thüringer Sportlerwahl 2017 als Europameisterin, Teamweltmeisterin und WM-Vierte (14,4 Prozent). 

Weiterer Kristallpokal an Thüringer Behindertensportlerin

Die Behindertensportlerin des Jahres 2017 wurde von einer Fachjury mit Vertretern des LSB, des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes, Special Olympics Thüringen und dem Gehörlosen-Sportverband Thüringen gewählt. Diesmal tritt Melanie Göpfert vom SV Schleusingen 90 ins Rampenlicht. Die 27-jährige geistig behinderte Skilangläuferin hat bei den Weltspielen 2017 im Freestyle in der Leistungsgruppe 1 über 7,5 und 10 Kilometer den zweiten und ersten Platz belegt.

Thüringer Ehrenamtliche im Rampenlicht

Der Ball ist ein höchst feierlicher Rahmen, um auch die Leistungen des Ehrenamtes einmal beispielhaft für das so vielfältige Engagement im Thüringer Sport in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Thüringer Trainer des Jahres wurde René Richter. In der Taekwondo-Abteilung des TuS Osterburg Weida ist er nicht nur Trainer, sondern steht seit 2015 wieder an der Spitze des Landesverbandes.

Den Pokal als Kampfrichter des Jahres 2017 erhielt Gerhard Köhler - seit über 50 Jahren ein absoluter Experte rund um den Biathlon. Als Rentner ist er noch immer als Kampfrichter-Referent im Thüringer Skiverband aktiv. Der heute 66-Jährige vom SV Eintracht Frankenhain ist auch international als Kampfrichter anerkannt. Darauf verweisen auch die Nominierungen der Internationalen Biathlon Union (IBU) für zahlreiche Weltcups sowie die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und 2010 in Vancouver. Doch Köhler war und ist nicht „nur“ Kampfrichter von internationalem Format, auch als Wettkampfchef des Oberhofer Weltcups und der Biathlon-WM 2004 war er viele Jahre unentbehrlich.

Der Titel als Sportorganisator des Jahres 2017 ging an den RSV Blau-Weiß Gera für die Organisation der Geraer Rollsporttage im Ufer-Elster-Park. Für drei Tage dreht sich dann in Gera alles um Speedskating – seit 1991 mit Gründung des Vereins. So steht 2018 bereits die 28. Auflage an. Dann werden wieder 500 internationale Spitzensportler im Europacup starten und gemeinsam mit den über 100 Geraer Speedskatern um Medaillen kämpfen. T

ränen der Wehmut gab es kurz bei der sportlichen Verabschiedung von Judith Dannhauer, René Enders und Tim Tscharnke fließen. Eisschnellläuferin Dannhauer (ESC Erfurt) hat sich nach der Teilnahme an ihren vierten Olympischen Spielen in Pyeongchang entschieden, ihre Karriere zu beenden. Die 35-Jährige gab 2003 ihr Debüt im Weltcup, es folgten drei Siege und insgesamt 18 Medaillen. Nun will sie sich auf ihre kleine Familie und den Beruf im Polizeidienst konzentrieren.

Zweifacher Weltmeister, zweifacher Europameister, zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen und Weltrekord im Teamsprint – die Bilanz von Bahnradsportler René Enders ist beeindruckend. Auch der Titel als „schnellster Anfahrer der Welt“ gehört dem 31-Jährigen vom RSC Turbine Erfurt. Nur das ersehnte Olympiagold fehlt in seiner Sammlung. Auch bei ihm steht nun Familie und Polizeidienst im Mittelpunkt. G

enau wie bei Skilangläufer Tim Tscharnke (SV Biberau), dessen sportliche Karriere von Höhen und Tiefen gekennzeichnet war. Auf die spektakuläre Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2010 im Teamsprint gemeinsam mit Axel Teichmann folgte 2014 in Sotschi die Enttäuschung. Wegen eines Sturzes kurz vor dem Ziel verlor Tscharnke die sichere Medaille. Platz vier bei der WM 2015 war sein letztes internationales Ergebnis. Es folgten immer wieder gesundheitliche Probleme. Heute studiert der 29-Jährige Medizin.

Abgerundet wurde der Ball mit einem Buffet, dass u.a. Erdbeergelee mit Balsamico, Kalbsbrust mit Liebstöckel, Tom Kha Ghai oder gebratene Garnelen bot. Im Foyer der Messehalle gab es diverse Mitmach-Angebote von Fußball-Dart über Torwand- und Biathlon-Laserschießen bis zum Golfabschlag. Ebenso bot das Ball-Programm wieder für jeden Geschmack etwas zu bieten: von der poetischen Olympia-Inszenierung der Tanz- und Akrobatikgruppe „Circus-Gaudimus“ vom Goethegymnasium in Weimar an den Ringen mit goldenem Sternenregen über die sprunggewaltigen Artisten der Tramphouse Wall und ihrer Trampolin-Performance an einer arrangierten „Hausfassade“ bis zur Showband AnnRed im XXL Format, die die Ballgäste bis tief in die Nacht tanzen lies. Den Abschluss bildete traditionell das Gewinnspiel zugunsten der Thüringer Nachwuchssportler, das einen guten Erlös einbrachte.

Förderung Monat März 2018 - Klimatrainingslager Bordeaux

Während in Deutschland weit verbreitet Minusgrade & Schnee über Ostern herrschten, konnte sich Konrad Komischke, Bogenschütze & B-Kader, zehn Tage in Bordeaux optimal auf die bevorstehende Freiluftsaison vorbereiten. Bei milden Temperaturen um die 20 Grad & Sonnenschein fällt die Umstellung von der 18 m-Hallendistanz auf die 70 m-Freiluftdistanz deutlich leichter. Durch die deutlich größere Beliebtheit des Bogenschießens in unserem Nachbarland Frankreich und dem französischen Leistungszentrum „C.R.E.P.E.S.“ in Bordeaux absolvierte Konrad gewinnbringende Einheiten und baute gute Grundlagen auf. Er konnte aber auch feststellen, dass die Franzosen teilweise etwas anders trainieren als er selber. Diese neuen Eindrücke wird der Bogenschütze in sein Heimtraining in Berlin einbauen & beim nächsten Besuch in der Thüringer Heimat Jena ebenfalls der ehemaligen Trainingsgruppe Bogen von Herrn Jabin vorstellen.

Etwas Zeit für die französische Kultur blieb zum Glück auch. Ein Besuch der Innenstadt Bordeauxs ist immer empfehlenswert. Sie blüht seit einiger Zeit sehr auf & erfreut sich neuer großer Beliebtheit. Vorenthalten sollte man aber auch niemanden die angrenzende Atlantikküste mit ihrer 105 m hohen Düne „Dune de Pilat“ oder das „Cap Ferret“. Die Urgewalt der Natur mit bis zu fünf Meter hohen Wellen erfuhr der Wahlberliner, aber bei etwas kalter Wassertemperatur von ca. 15 Grad.

Nicht nur die Sommersaison naht, neben dem Sport beginnt für den Studenten uch das Sommersemester an der TU Berlin. Dort studiere er seit dem letzten Semester Maschinenbau studiere, nachdem er das Abitur am Sportgymnasium Jena 2017 ablegte. Dank einer Kooperation zwischen der TU & dem OSP Berlin, kann man dort ohne weiteres Sport & Studium verknüpfen. "Ich fühle mich gut vorbereitet für den Einstieg in meine erste Sommersaison bei den Männern, mit hoffentlich einem Einsatz bei den Weltcups oder der EM, auch wenn die deutsche Konkurrenz natürlich nicht schläft. Definitiv werde ich in der 2. Liga der Europacups an den Start gehen" sagte der Deutsche Juniorenmeister im Team. "Nach der vergangenen Hallensaison mit dem 3. Platz bei der Hallen-DM blicke ich optimistisch in die Zukunft & arbeite Tag für Tag auf mein großes Ziel der Olympischen Spiele 2020 in Tokio oder 2024 wieder im französischem Paris."
Die Thüringer Sporthilfe unterstützte das Trainingslager und auch weitere Wettkampfmaßnahmen im Rahmen der Anschlusskaderförderung.

Olympische Winterspiele in PyeongChang

Die Olympischen Winterspiele in PyeongChang sind Geschichte. Die Stiftung Thüringer Sporthilfe gratuliert den Thüringer Teilnehmern und der Deutschen Olympiamannschaft - dem TEAM DEUTSCHLAND zu ihrer hervorragenden Ergebnissen. Der Thüringer Ministerpräsident und der Thüringer Sport empfingen, die erfolgreichen Thüringer Olympiateilnehmer, ihre Trainer, Betreuer und Techniker in Oberhof (siehe Foto) und würdigten damit das tolle Abschneiden in Südkorea.

Bundesverdienstkreuz an Dr. Kuno Schmidt verliehen

Heute wurde dem 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt, das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Auszeichnung nahm die stellv. Ministerpräsidentin und Thüringer Finanzministerin Heike Taubert im Auftrag des Bundespräsidenten in der Staatskanzlei vor. In ihrer Würdigung hob Frau Taubert das ehrenamtliche Wirken von Dr. Schmidt seit mehr als 20 Jahren in und für die Stiftung hervor.

14 Sporlter aus dem Förderkreis "Thüringer Athleten nach PyeongChang" für die Olympischen Winterspiele nominiert.

Unter den 153 Athletinnen und Athleten, die der Deutsche Olympische Sportbund für die Olympischen Winterspiele in PyeongChang nominierte, sind insgesamt 14 Athleten mit einem Startrecht für einen Thüringer Sportverein, die in Vorbereitung auf Olympia dabei im Förderkreis „Thüringer Athleten nach PyeongChang“ durch die Stiftung gefördert wurden.

Biathlon: Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)

Bob: Mariama Jamanka (BRC Thüringen/Pilotin), Alexander Rödiger (BRC Thüringen), Lisette Thöne (ESC Erfurt)

Eisschnelllauf: Patrick Beckert (ESC Erfurt), Judith Dannhauer (ESC Erfurt)

Rennrodeln: Sascha Benecken (RT Suhl), Dajana Eitberger (RC Ilmenau), Andi Langenhan (RRC Zella-Mehlis), Johannes Ludwig (BSR Oberhof).

Skeleton: Christopher Grotheer (BRC Thüringen)

Skilanglauf: Thomas Bing (Rhöner WSV), Victoria Carl (SC Motor Zella-Mehlis)

Skisprung: Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla)

Mit Bobpilotin Mariama Jamanka, den Rennrodlern Dajana Eitberger und Johannes Ludwig, Skeletoni Christopher Grotheer, Skilangläuferin Victoria Carl und Skispringerin Juliane Seyfarth gehen sechs Sportler erstmals bei Olympia an den Start.

Dazu kommen weitere fünf Athleten, die in Thüringen ihre sportliche Heimat haben und hier an den Stützpunkten trainieren:

Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld), Benedikt Doll (SZ Breitnau) - beide Biathlon;
Stephanie Schneider (BSC Sachsen Oberbärenburg) - Bob; 
Toni Eggert (BRC Ilsenburg), Tatjana Hüfner (RC Blankenburg) - beide Rennrodeln.

Wir wünschen den Nominierten eine optimale Vorbereitung und viel Erfolg in Südkorea.

Thüringer Sportler des Jahres 2017

Kristina Vogel, Marcel Kittel und das Rennrodel-Doppel Eggert/Benecken sind Thüringer Sportler des Jahres 2017

Einen klaren Sieg gab es bei den Sportlerinnen, spannender war es dagegen bei den Sportlern und Mannschaften. Zum fünften Mal hat die Olympiasiegerin Kristina Vogel die Wahl zur Thüringer Sportlerin des Jahres gewonnen. Mit Marcel Kittel "sprintete" der Sprintkönig der Tour de France mit seinen fünf Etappensiegen auf Platz eins, sein dritter Sieg bei der Wahl zum Thüringer Sportler des Jahres. Erstmals können sich die Doppelsitzer-Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Toni Eggert und Sascha Benecken als Thüringer Mannschaft des Jahres feiern lassen.
Die drei Erstplatzierten jeder Kategorie werden am 14. April 2018 beim „Ball des Thüringer Sports“ in der Messe Erfurt geehrt.
Rund 5.000 Teilnehmer, damit deutlich weniger als im Vorjahr (8.000), beteiligten sich an der Publikumsumfrage der gemeinsamen Wahl von Stiftung Thüringer Sporthilfe, Landessportbund Thüringen und dem Thüringer Sportjournalisten-Club. Das Votum Sportjournalisten (40 %) sowie von Sportgremien (Präsidien und Vorstände der Sportfachverbände sowie Kreis- und Stadtsportbünde und des Vorstandes der Stiftung Thüringer Sporthilfe) ging analog der Publikumswahl mit je 30 % in die Gesamtwertung ein.

Am deutlichsten fiel dabei der Sieg von Kristina Vogel (RSC Turbine Erfurt), der Thüringer Sportlerin des Jahres 2017, aus. 40,6 Prozent der Stimmen entfielen auf die nun neunfache Weltmeisterin im Radsport. Mit dem Gewinn des Kristallpokals zog die 27-Jährige in der Statistik der Thüringer Sportlerwahl gleich mit Publikumsliebling Andrea Henkel. Die Biathletin gewann die Abstimmung ebenfalls fünf Mal und muss sich nun die Position der Spitzenreiterin teilen. Vogel gewann die Wahl vor Rennrodlerin Tatjana Hüfner (BRC Friedrichroda/ RC Blankenburg), die als zweifache Weltmeisterin 21,1 Prozent der Stimmen erhielt. Beachvolleyballerin Julia Großner vom SWE Volley-Team, Europameisterin 2017, landete bei ihrer Premiere als Wahl-Kandidatin auf dem dritten Rang der Umfrage (12,0 Prozent).

Der 1.570 Gramm schwere Kristallpokal für den Sportler des Jahres geht nach zwei Jahren wieder an Radprofi Marcel Kittel (RSV Adler Arnstadt/ Quick Step-Floors). Der fünffache Etappensieger bei der Tour de France 2017 holte mit 25,9 Prozent die meisten Stimmen und krönte sich damit zum dritten Mal nach 2013 und 2014 zum Titelträger. Kittel verwies Biathlet Erik Lesser vom SV Eintracht Frankenhain (20,6 Prozent) sowie Speerwerfer Thomas Röhler vom LC Jena (20,5 Prozent) auf die Plätze. Lesser und Röhler gingen jeweils als WM-Vierte ins Rennen und lieferten sich bis zum Schluss ein heißes Duell, das schließlich mit 0,1 Prozent Vorsprung für den Biathleten endete.

Den Titel der Mannschaft des Jahres holen sich erstmals Toni Eggert und Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/ RT Suhl). 25,6 Prozent der Stimmen gingen an die Weltmeister im Rennrodel-Doppel, im Team-Wettbewerb sowie Sieger des Gesamtweltcups. Knapp dahinter kamen die Titelverteidigerinnen und Deutschen Vize-Meisterinnen im Handball vom Thüringer HC Erfurt-Bad Langensalza (21,2 Prozent) sowie das Bobteam Mariama Jamanka (BRC Thüringen), Europameisterin und WM-Vierte (14,4 Prozent), auf den zweiten und dritten Rang.

Weiterer Kristallpokal an Thüringer Behindertensportlerin
Der Behindertensportler des Jahres 2017 wurde wieder von einer Fachjury mit Vertretern des LSB, des Thüringer Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes, Special Olympics Thüringen und dem Gehörlosen-Sportverband Thüringen gewählt. Mit deutlichem Vorsprung legten sich die Jury-Mitglieder auf Melanie Göpfert vom SV Schleusingen 90 fest. Die 27-jährige geistig behinderte Skilangläuferin hat bei den Weltspielen 2017 in Innsbruck im Freestyle in der Leistungsgruppe 1 über 7,5 und 10 Kilometer den zweiten und ersten Platz belegt. Göpfert trainiert seit dem 13. Lebensjahr regelmäßig in den Sportarten Skilanglauf und Radsport und wurde bei den Weltspielen durch die Stiftung Thüringer Sporthilfe gefördert.

Ball des Thüringer Sports
Die Ehrung und Übergabe der Kristallpokale an die drei Erstplatzierten erfolgt am 14. April 2018 beim Ball des Thüringer Sports in der Messehalle Erfurt – live vor über 1.000 Gästen. Höhepunkt des Ballabends ist die Krönung der Thüringer Sportler, Aufsteiger und Ehrenamtlichen des Jahres. Zudem erwarten die Gäste akrobatische Showacts, stilvolle Musik zum Tanzen, Mitmachangebote und ein Galabuffet. Eintrittskarten sind bereits online erhältlich unter www.ball-des-thueringer-sports.de zum Preis von 95 Euro.

Umfrageergebnis Sportler des Jahres 2017
Kategorie Sportlerin
1. Kristina Vogel (RSC Turbine Erfurt, Radsport/Bahn) 40,6 %
2. Tatjana Hüfner (BRC Friedrichroda/ RC Blankenburg, Rennrodeln) 21,1 %
3. Julia Großner (SWE Volley-Team, Beachvolleyball) 12,0 %
4. Alma Bestvater (DAV Weimar, Bouldern) 7,8 %
5. Dajana Eitberger (RC Ilmenau, Rennrodeln) 6,5 %
6. Pauline Grabosch (RSC Turbine Erfurt, Radsport/Bahn) 6,0 %
7. Josie Hofmann (RSV Blau-Weiß Gera, Speedskating) 4,8 %
8. Lisa Klein (RSC Turbine Erfurt, Radsport/Straße) 1,2 %

Kategorie Sportler
1. Marcel Kittel (RSV Adler Arnstadt, Radsport/Straße) 25,9 %
2. Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain, Biathlon) 20,6 %
3. Thomas Röhler (LC Jena, Leichtathletik) 20,5 %
4. Patrick Beckert (ESC Erfurt, Eisschnelllauf) 11,4 %
5. Julian Reus (TV Wattenscheid, Leichtathletik) 8,4 %
6. Johannes Ludwig (BSR Rennsteig Oberhof, Rennrodeln) 4,9 %
7. Karl Junghannß (Erfurter LAC Top Team, Leichtathletik) 4,8 %
8. Tim Stegemann (Erfurter LAC Top Team, Leichtathletik) 3,5 %

Kategorie Mannschaft
1. Toni Eggert/ Sascha Benecken (RC Ilsenburg/ RT Suhl, Rennrodeln) 25,6 %
2. Thüringer HC Erfurt – Bad Langensalza (Handball/Damen) 21,2 %
3. Bobteam Mariama Jamanka (BRC Thüringen) 14,4 %
4. Oettinger Rockets (Basketball) 11,6 %
5. Post SV Mühlhausen (Tischtennis) 8,0 %
6. Science City Jena (Basketball) 7,7 %
7. RSB Thuringia Bulls (Rollstuhlbasketball) 7,1 %
8. Nordhäuser SV (Boxen) 4,5 %

Förderung Monat Dezember - Kilometer sammeln im Skilager in Balderschwang

Im Rahmen des DLV Skilagers in Balderschwang, machten sich auch die beiden Thüringer Geher Jonathan Hilbert und Karl Junghannß auf den Weg in den Schnee. Ungefähr 30 Kaderathleten aus dem Lauf- und Gehbereich, sowie einige Schweizer Top-Triathleten absolvierten ihr Training in dem kleinen Örtchen im Allgäu, darunter auch der WM- und Olympiafünfte Christopher Linke und weitere WM-Teilnehmer wie Timo Benitz und Richard Ringer.

Balderschwang liegt auf ca. 1000 m Höhe und bietet mit einem über 40 km langen Loipennetz perfekte Voraussetzungen für ein Winterlager. Vom 08.12. bis zum 22.12. wurde dort zwei Wochen lang an der Grundlagenausdauer gearbeitet. Neben vielen Skilanglaufeinheiten stand auch der ein oder andere Dauerlauf auf dem Trainingsplan. So wurden täglich ca. 50 km Ski und Lauf absolviert. Durch extrem viel Neuschnee in den ersten Tagen, waren die Bedingungen dafür nicht immer günstig. Deswegen konnten auch einige Geh-Einheiten nicht absolviert werden. Dafür ging es dann umso häufiger in die Loipe im Skating- sowie im klassischen Stil. So wurden trotz der Bedingungen mehr als vier Stunden täglich trainiert und das in bis zu vier Trainingseinheiten am Tag. Das tolle Trainerteam rund um Leiter Steffen Große ermöglichte einen geplanten und meist reibungsfreien Ablauf im Training. Untergebracht waren die Athleten im Berghotel Ifenblick, das durch qualitativ sehr hochwertiges Essen und Einrichtungen, wie Sauna, Schwimmbad und Kraftraum optimale Rahmenbedingungen stellte. Da es nur geringe Einschränkungen durch Verletzungen und Krankheiten gab, konnte eine sehr gute Grundlage für die anstehenden Höhentrainingslager in den kommenden Monaten gelegt werden.
Das Trainingslager wurde im Rahmen der Anschlusskaderförderung durch die Stiftung gefördert.

Kuratoriumssitzung im Schießsportzentrum Suhl

Auf der diesjährigen Kuratoriumssitzung der Stiftung Thüringer Sporthilfe im Schießsportzentrum Suhl (SSZ) wurden sieben neue Kuratoren in das jetzt 76 Mitglieder umfassende Kuratorium aufgenommen:
Dr. Birgit Klaubert
Astrid Kühn (ORG Office GmbH)
Hans-Jürgen Dahlmann
Wito Gocht (Apparate- & Behältertechnik Heldrungen GmbH)
Thomas Rex
Michael Röhn

Lutz Scherf (Carl Scherf & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG)

Im Vorfeld besichtigten die Kuratoren das SSZ und nahmen die Möglichkeit das sportliche Schießen selber zu probieren, in Anspruch.

Thüringer Sportkalender 2018

Der neue Thüringer Sportkalender 2018 ist ab sofort erhältlich. In diesem hat die Thüringer Sporthilfe das Thema „Duale Karriere“ aufgegriffen. Auf den Kalenderblättern sind Thüringer Spitzensportler bei ihrer heutigen Tätigkeit dargestellt von der Olympiasiegerin und heutigen Lokalbesitzerin Kati Wilhelm über Teamsprintweltmeister René Enders, der als Bundespolizist arbeitet. Oder Rennrodelweltmeister David Möller, der in der Wirtschaft Fuß gefasst hat und als Produktmanager tätig ist, bis hin zur Olympiasiegerin Heike Drechsler, die als Gesundheitsberaterin ihre Knowhow in einer Krankenkasse weitergibt. Der Sportkalender kann ab sofort für 12 € (zzgl. Versandkosten) online unter www.thueringersporthilfe.de bestellt werden sowie über die Pressehäuser der Suhler Verlagsgesellschaft bezogen werden. Der Erlös des Thüringer Sportkalenders kommt der Nachwuchsförderung der Stiftung zugute.

Zwölf Nachwuchstrainer auf der Leuchtenburg geehrt

Nach dem historischen Luthersaal des Augustinerklosters in Erfurt, dem Schloss Friedenstein in Gotha, dem Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden und dem Schillermuseum Weimar bot diesmal die Leuchtenburg bei Kahla die Kulisse für die Trainerförderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Im Vorfeld der Ehrung konnten sich die zwölf erfolgreichen Nachwuchstrainer sowohl mit der Entwicklung und Produktion von Porzellan bei Kahla-Porzellan als auch mit der Geschichte der Leuchtenburg und dem jetzt dort installierten Museum vertraut machen.

Seit 2012 hat die Stiftung mit der Trainerförderung ein ihr schon immer am Herzen liegendes Thema auch in ihrer Förderrichtlinie und einer eigenen Veranstaltung nur für Trainer verankert. Aus den Vorschlägen der Thüringer Landesfachverbände wählte der Vorstand der Stiftung zwölf Nachwuchstrainer für diese dotierte Förderung aus. „So wie wir für die Athleten eine ergänzende Fördereinrichtung sind, so binden wir jetzt die Trainer in diese Förderung mit ein. Die Trainer sind die wichtigste Bezugsperson im leistungssportlichen Entwicklungsprozess. Wir verstehen die Auszeichnung an erster Stelle als eine Anerkennung und Würdigung der Leistungen der Trainer im Nachwuchsbereich. Sie ist zugleich ein ergänzender Baustein zu den Leistungen, die der LSB, OSP und die Thüringer Sportfachverbände gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen im Bereich der Trainerfinanzierung aufbringen.“ sagte Dr. Kuno Schmidt, 1. Vorsitzender der Stiftung in seiner Begrüßung vor den geladenen Gästen.

Dass der Trainer nicht nur Trainer ist, zeigte sich auch in den Laudatien, die teilweise von ehemaligen und aktiven Athleten oder Trainerkollegen gehalten wurden. Auch wenn die sportliche Ausbildung im Fokus des Trainers steht, so ist der Trainer auch als Organisator, Fahrer, „Kindermädchen“, manchmal Physiotherapeut und vor allem als Psychologe gefragt. Er ist die wichtigste Bezugsperson für den Athleten und sowohl beim Jubeln mit dem Sportler über dessen Er-folge, als auch oft als Trostspender im Einsatz. Seit Gründung der Stiftung zeichnete man im Rahmen der Nachwuchsförderung bzw. bei den Berufungsveranstaltungen für die Förderkreise Trainer mit Sachpräsenten aus, jetzt ist die Förderung der Trainer auch finanziell untersetzt.

Folgende Nachwuchstrainer wurden geehrt:

Rennrodeln: Karsten Albert, Stützpunkttrainer Oberhof
Laudator: Max Langenhan, Junioreneuropameister, Vizejuniorenweltmeister

Sportschießen: Katharina Bechtel, Stützpunkttrainerin Flinte Suhl Laudator: Axel Krämer, Bundestrainer Flinte Skeet

Tischtennis: Stanislav Bondarenko, Vereinstrainer Nordhausen
Laudator: Frank Schulz, Landestrainer Thüringer Tischtennis-Verband

Boxen: Holger Stitz, Honorartrainer Thüringer Boxverband
Laudator: Lutz Seidenstücker, Vizepräsident Thüringer Boxverband

Gewichtheben: Rolf Heyer, Vereinstrainer SV Gräfenroda
Laudator: Marko Meiselbach, Athlet

Schwimmen: Sven Heyse, Sportlehrer SG Erfurt
Laudator: Hans-Jürgen Günther, Präsident Thüringer Schwimmverband

Leichtathletik: Gerhard Jäger, Honorartrainer TLV/Freizeitpädagoge
Laudator: Julian Reus, Olympia- und WM-Teilnehmer

Eisschnelllauf: Dieter Jander, Stützpunkttrainer Erfurt
Laudatorin: Judith Dannhauer, Olympiateilnehmerin

Fußball: Anne Pochert, Honorartrainerin TFV/FF USV Jena
Laudator: Christian Kucharz, Koordinator Nachwuchsleistungszentrum weiblich

Skilanglauf: Steffen Pollack, Sportlehrer SG Oberhof Laudatoren: Paul Gräf/Martin Bäcker, Athleten

Judo: Tobias Tejkl, Vereinstrainer Gotha
Laudator: Günter Schnürch, Vereinsvorstand und Trainerkollege

Radsport: Andreas Wartenberg, Trainer LLZ Erfurt
Laudator: René Enders, Olympiabronzemedaillengewinner und Weltmeister

Vorstand für weitere vier Jahre berufen


Auf der jährlichen Sitzung des Präsidiums der Stiftung stand turnusmäßig die Neuberufung des Vorstandes auf der Tagesordnung. Mit einer Veränderung, für das bisherige Vorstandsmitglied Ansgard Schmidt (Rechtsanwalt Spilker & Coll.) kandidierte Katrin Kalweit (Rechtsanwältin – Kanzlei Bietmann), stellte sich der bisherige Vorstand dem Votum des Präsidiums. Einstimmig wurde der siebenköpfige ehrenamtlich arbeitende Vorstand für die nächsten vier Jahre durch die Präsidiumsmitglieder berufen. Dem bisheriges Vorstandsmitglied Ansgard Schmidt (Bildmitte) dankten die amtierende Kuratoriumsvorsitzende, Staatssekretärin Gabi Ohler und der 1. Vorsitzende der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt für seine über 20-jährige ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand – Vorstandsmitglied seit Gründung – und zeichneten ihn dafür aus.

 

Die Zusammensetzung des Vorstandes:

1. Vorsitzender Dr. Kuno Schmidt - Unternehmer, Suhl
2. Vorsitzender Rolf Beilschmidt - Hauptgeschäftsführer LSB Thüringen, Erfurt
Pierre Döring - Geschäftsführer HSC Medienwerk, Suhl
Katrin Kalweit - Rechtsanwältin, Erfurt
Dr. Bernd Neudert - Leiter OSP Thüringen, Steinheid
Katrin Pfaffe - Referatsleiterin TMBJS, Erfurt
Manfred Schips - Rentner, Erfurt

Geschäftsführer Arnd Heymann - wird nicht berufen, sondern ist vom Vorstand bestellt

20 Jahre “Stiftung Thüringer Sporthilfe“

Im April 1997 wurde die Stiftung durch die damalige Ministerin für Soziales und Gesundheit und zugleich erste Kuratoriumsvorsitzende, Irene Ellenberger, mit der Übergabe der Gründungsurkunde an den 1. Vorsitzenden der Stiftung, Dr. Kuno Schmidt, ins Leben gerufen. Der Freistaat Thüringen unterstützte die Gründung tatkräftig durch die Bereitstellung des Grundstockvermögens in Höhe von 4,75 Mio DM. Heute blickte die Stiftung auf 20 Jahre ihres Bestehens im Rahmen einer Festveranstaltung zurück.

Im neuen Mehrzweckgebäude an der Rennrodelbahn in Oberhof begrüßte Dr. Schmidt rund 120 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik unter Ihnen viele ehemalige und aktuell geförderte Athleten. In der von Peter Rüberg moderierten Veranstaltung schauten die Initiatoren von damals Rolf Beilschmidt, Klaus Fiedler und Dr. Kuno Schmidt (alle Vorstandsmitglieder der TSH seit Gründung) und die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Birgit Pelke, auf die Anfänge der Stiftung zurück und wussten viele Episoden aus dieser Zeit zu berichten.

Die seit der Gründung bis heute noch ehrenamtlich arbeitenden Vorstandsmitglieder Dr. Kuno Schmidt, Rolf Beilschmidt, Klaus Fiedler und Ansgard Schmidt (nicht anwesend) wurden für ihr langjähriges Wirken ausgezeichnet.
Ebenso stellten ehemalige Athleten wie die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms, der Ex-Weltmeister in der Nordischen Kombination Marko Baacke und Dreispringer Marcel Kornhardt die Unterstützung durch die Stiftung für sie dar.

Vier langjährige Partner der Stiftung wurden an diesem Abend für ihre Unterstützung der Sporthilfe und des Thüringer Sports ausgezeichnet:
• Federn-Oßwald
• Jugendberufsförderung Erfurt gGmbH
• Neumann Bauelemente
• Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen

Der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen hatte dann auch noch ein Geburtstagsgeschenk für die Stiftung dabei. Aus dem PS-Los-Sparen der Thüringer Sparkassen überreichte Ingolf Meindl einen symbolischen Autoschlüssel an Dr. Schmidt für einen neuen Audi A3 und untermauerte damit einmal mehr die langjährige Zusammenarbeit. Insgesamt hat die Sparkassen-Finanzgruppe für gemeinsame Projekte mit der Stiftung im Nachwuchs- und Anschlusskaderbereich seit 1999 mit rund 130.000 € gefördert.

Die Stiftung ist eine ergänzende Fördereinrichtung im Leistungssportsystem des Freistaates und fördert ausschließlich Sportler, die ein Startrecht für einen Thüringer Verein besitzen und Nachwuchstrainer. Behindertensportler sind seit Gründung der Thüringer Sporthilfe gleichberechtigt in die Förderung integriert.

Insgesamt wurden rund drei Millionen Euro in Thüringer Nachwuchs- und Spit-zensportler investiert:
• Nachwuchsförderung (incl. Förderverein „Thüringer Sporthilfe e.V.) - Gesamtvolumen 1,425 Millionen Euro für 3305 Förderungen*
• Anschlusskaderförderung: Gesamtvolumen 676 T€ für 818 Förderungen* (413 Sommersport, 405 Wintersport)
• Förderkreise: Gesamtvolumen 601 T€ für 12 Förderkreise
• Weitere Förderungen (Soziale Förderung, Verdienstausfallerstattung, Studienförderung): Gesamtvolumen: 286 T€

* Förderungen heißt: Anzahl der vergebenen Förderungen, nicht Anzahl der geförderten Sportler (da Sportler teilweise in mehreren Förderungen integriert waren)

Rennrodelweltmeister Sascha Bennecken kassierte für die Thüringer Sporthilfe

Am 31. März 2017 gab es im Suhler dm-Markt Aue III eine Kassieraktion für den guten Zweck. Zwischen 15.30 und 16.30 saßen Rennrodelweltmeister Sascha Benecken und der Handballer Remo Gerstenberg vom Erstbundesligisten HSC Coburg an der Kasse des dm-Marktes. Am Ende gab es viele zufriedene Gesichter Die beiden TOP-Athleten kassierten zweitausend Euro für den guten Zweck, die jeweils 1.000 € zugunsten des Fördervereins Handball und der Stiftung Thüringer Sporthilfe vom dm-Markt gestiftet wurden. Zusätzlich wurden unter allen Einkäufen in dieser Zeit zwei Karten für den Ball des Thüringer Sports verlost. Mehr auch unserer Facebookseite.
Wir sagen DANKE an den dm-Markt und die beiden Sportler!!!

 

Thüringer Sportkalender 2017

Der neue Thüringer Sportkalender 2017 ist ab sofort erhältlich. Auch in diesem Jahr standen wieder Thüringer Spitzenathleten für einen guten Zweck zur Verfügung. Anstelle schweißtreibender Trainingseinheiten rann diesmal der Schweiß am Grill. Mit der diesjährigen Thematik „Grillen“ – sozusagen die „Nationalsportart“ der Thüringer – zeigen u.a. die Olympiasieger Anja Schneiderheinze (Bob), Thomas Röhler (Speerwerfen) und weitere Thüringer TOP-Athleten wie Eisschnellläufer Patrick Beckert, Handballnationaltorhüterin Dinah Eckerle, Radsprinter René Enders, die Olympiateilnehmerin Maria Selmaier, der Paralympicsteilnehmer Aliaksander Halouski oder Biathlet Erik Lesser, dass man nicht nur Bratwurst und Rostbrätl grillen kann. Auf den Kalenderblättern der einzelnen Monate sind dabei nicht nur die besten Grillfotos zu finden, sondern auf der Rückseite ist das Rezept inclusive aller Zutaten zum Nachgrillen beschrieben. 
Einige Impressionen sind auch auf unserem Facebookaccount zu finden.

Am kommenden Sonntag, 30. Oktober gibt es die Möglichkeit im Rahmen der Genusspromenade im Erfurter Kaisersaal sich den Kalender von zwei TOP-Athleten persönlich signieren zu lassen. Der schnellste Anfahrer der Welt im Teamsprint René Enders steht ab 10 Uhr und Bobolympiasiegerin und Weltmeisterin Anja Schneiderheinze ab 12 Uhr am Stand der Stiftung auch für Autogrammwünsche zur Verfügung.

 Zur Onlinebestellung

Förderkreis Pyeongchang berufen

Das neue Haus der Wirtschaft der IHK Südthüringen in Suhl war Gastgeber für die Berufungsveranstaltung des neuen Förderkreises „Thüringer Athleten nach PyeongChang“ der Stiftung Thüringer Sporthilfe. Bereits zum zwölften Mal bildete die Thüringer Sporthilfe einen Förderkreis in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele/Paralympics. Im Jahr 1995 wurden durch den damaligen Förderverein Thüringer Sporthilfe e.V. 25 Thüringer Athleten in den Förderkreis „Thüringer Athleten nach Atlanta“ berufen. Im Jahr der Gründung der Stiftung 1997 berief der neu gewählte Vorstand in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele/Paralympics im japanischen Nagano 60 Athleten in den Förderkreis. Es folgten viele weitere Förderkreise, aktuell läuft noch der Förderkreis Rio.

Insgesamt hat die Stiftung Thüringer Sporthilfe bisher rund 450 Thüringer Athleten mit einer Gesamtsumme von knapp einer dreiviertel Million in Vorbereitung auf Olympische Spiele/ Paralympics gefördert. Auswahlkriterien für die Aufnahme in den Förderkreis sind die Zugehörigkeit zu einem aktuellen Kaderkreis des Spitzenfachverbandes, die Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften und Weltcups des vergangenen Winters und natürlich die berechtigte Chance auf eine Teilnahme an den Spielen. Auf dieser Basis nahmen die Thüringer Sportministerin und zugleich Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Dr. Birgit Klaubert, der Präsident des Landessportbundes, Peter Gösel und Dr. Kuno Schmidt als 1. Vorsitzender der Stiftung Thüringer Sporthilfe sowie die jeweiligen Verbandspräsidenten die feierliche Berufung des 27 Athleten umfassenden Förderkreises „Thüringer Athleten nach PyeongChang“ vor.

In diesem sind zwei Olympiasiegerinnen, sieben Weltmeister, drei Olympiamedaillengewinner und 13 Teilnehmer bei Olympischen Spielen vertreten. Die Förderung der Stiftung Thüringer Sporthilfe erfolgt in Gemeinsamkeit und Abstimmung mit dem Olympiastützpunkt Thüringen, dem LSB Thüringen und den Landes- und Spitzenfachverbänden und soll optimale Bedingungen zur Vorbereitung auf PyeongChang 2018 schaffen.

Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt Nachwuchskombiniererinnen

Mit der symbolischen Übergabe von neuem Skimaterial im Wert von 15.000 € besiegelten die Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen und die Stiftung Thüringer Sporthilfe ihre weitere Zusammenarbeit. Die Stiftung investiert das Geld projektbezogen gemeinsam mit dem Thüringer Ski-Verband in die Entwicklung der neuen Disziplin Nordische Kombination weiblich. Mit den Projektmitteln wird die Anschaffung/Erstausstattung von neuem Material für die Nachwuchssportler unterstützt. Es wurden u.a. Sprungski (incl. Bindung und Schuhe), Langlaufski, Sprunganzüge und Skihelme angeschafft. Damit können die Kombiniererinnen in der neuen Saison im Bereich der Altersklasse 11 -14 mit besten Trainings- und Wettkampfmaterial an den Start beim Thüringer und Deutschen Schülercup gehen.

„Mit diesem Projekt möchte die Stiftung für die gerade in der Neuentwicklung befindlichen Disziplin einen Grundstein legen, um später einmal an die erfolgreiche Tradition der Nordischen Kombination anzuknüpfen. Und wir hoffen, dass wir demnächst nicht nur einen Tino Edelmann bei internationalen Wettkämpfen, sondern auch das eine oder andere Talent aus Thüringen in den Siegerlisten sehen werden“, so der Geschäftsführer der Stiftung, Arnd Heymann. Ingolf Meindl, als Vertreter des Sparkassen Giroverbandes Hessen-Thüringen, ergänzte “dies ist für die Sparkassen-Finanzgruppe eine gute Investition in die Zukunft. Der Sport ist ein Bestandteil unserer vielfältigen Förderungen mit dem wir unseren gesellschaftlichen Beitrag leisten. Als offizieller Olympiapartner Deutschland fühlen wir uns aber auch verpflichtet, den Nachwuchs zu helfen und sind dabei ein fester Partner für den Thüringer Sport. Der Nachwuchs bildet die Basis für spätere Erfolge bei den Erwachsenen.“ Gerd Siegmund, seit knapp zwei Monaten neuer Präsident des Thüringer Skiverbandes bedankte sich bei den Partnern „für die großzügige Unterstützung und das Engagement in der Nordischen Kombination.“

Überreicht wurde die Förderung vor Beginn des alljährlichen Athletiktests in der Oberhofer Dreifelderhalle, im Beisein u.a. von Skispringerin Juliane Seyfahrt und der Vorstandsvorsitzenden der Rhön-Rennsteig-Sparkasse Marina Heller.

Die Zusammenarbeit zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen und der Thüringer Sporthilfe existiert bereits seit 1999. Im damals ersten Projekt wurden von 1999 – 2002 die damalige Juniorenweltmeisterstaffel im Skilanglauf mit Ron Spanuth, Rene Reißhauer, Axel Teichmann und Jens Filbrich im Rahmen einer Projektförderung zur Vorbereitung auf Olympia 2002 unterstützt. Es folgten weitere gemeinsame Projekte u.a. für Materialanschaffungen im Rennrodeln, die Entwicklung von Sommerschlitten für Skeletonis und die Förderung von Anschlusskadern im Radsport ebenso wie ein zweijähriges Projekt zur Materialentwicklung im Rennrodeln sowie im letzten Jahr die Anschaffung von Zeitfahrmaterial für Nachwuchsradsportler.

TERMINE

BENEFIZ-GOLFTURNIER DER 
STFITUNG THÜRINGER SPORTHILFE
 

Das diesjährige Benefiz-Golfturnier der Stiftung Thüringer Sporthilfe findet am Samstag, dem 22. September 2018 in Burkersdorf im Golfclub Gera statt. Die Ausschreibung finden Sie hier. 

KURATORIUMSSITZUNG DER 
STFITUNG THÜRINGER SPORTHILFE
 

Die diesjährige Kuratoriumssitzung der Stiftung Thüringer Sporthilfe findet am Mittwoch, dem 17. Oktober 2018 in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle in Erfurt statt.

Thüringer Aufsteiger Jahres

Förderpreise der Stiftung Thüringer Sporthilfe und des Landessportbundes Thüringen 2017/2018

Förderpreis 2017/18  gestiftet von
SWE Stadtwerke GmbH
Aufsteigerin des Jahres
Pauline GRABOSCH – Radsport

Förderpreis 2017/18  gestiftet von
Deutsche Kreditbank AG
Aufsteiger des Jahres
Nils DUNKEL – Turnen


Stiftung Thüringer Sporthilfe
Werner-Seelenbinder-Strasse 1
99096 Erfurt
Tel.: 03 61 / 3 40 54 50
Fax: 03 61 / 3 40 54 96
E-Mail: info@thueringersporthilfe.de
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