Olympiasiegerin Kristina Vogel ist neue 1. Vorsitzende der Stiftung

Neue 1. Vorsitzende gewählt

Artikel veröffentlicht am 16.03.2026
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Zu Beginn der Stiftungsratssitzung übergab der Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundes- und Europangelegenheiten, Sport und Ehrenamt und zugleich Stiftungsratsvorsitzender Stefan Gruhner gemeinsam mit der Thüringer Finanzministerin und Stiftungsratsmitglied, Katja Wolf, der Stiftung einen Scheck für die Nachwuchsförderung im Jahr 2026. Der Thüringer Landtag hat diese Summe im Dezember für den Doppelhaushalt beschlossen.

Übergabe Förderung durch Katja Wolf und Stefan Gruhner an die Stiftung

Anschließend tagte der Stiftungsrat turnusmäßig. Er nahm den Bericht des Vorstandes, eine Auswerrtung der Olympischen Winterspiele aus Thüringer Sicht und die Vorstellung des neuen Förderkonzeptes entgegen sowie bestätigte den Jahresabschluss 2025 und den Haushaltsplan 2026 der Thüringer Sporthilfe. Anschließend berief der Stiftungsrat die Bahnradsprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel einstimmig als neues Vorstandsmitglied. Danach wählten entsprechend der Satzung die Vorstandsmitglieder ebenfalls einstimmig Kristina zur neuen 1. Vorsitzenden. Damit ist der Vorstand der Thüringer Sporthilfe wieder komplett. Zugleich hat die Stiftung nach der Berufung des damaligen 1. Vorsitzenden, David Möller, als Staatssekretär für Sport und Ehrenamt und dem damit verbundenen Ausscheiden aus der Funktion des 1. Vorsitzenden wieder einen kompletten Vorstand und neue Führung. Erstmals steht eine Frau an der Spitze der Stiftung Thüringer Sporthilfe, zugleich ist der Vorstand damit zu gleichen Teilen paritätisch mit je vier Frauen und Männern besetzt.

Der Stiftungsratsvorsitzende und Sportminister Stefan Gruhner sagte nach der Abstimmung:

„Mit Kristina Vogel gewinnt die Stiftung Thüringer Sporthilfe eine engagierte und fachkundige neue 1. Vorsitzende - zu ihrer Wahl gratuliere ich recht herzlich. Als erfolgreiche ehemalige Spitzensportlerin hat sie Thüringen über viele Jahre hinweg auf höchstem Niveau vertreten und zahlreiche Erfolge für unseren Freistaat erzielt. Sie kennt die Herausforderungen des Leistungssports aus eigener Erfahrung und setzt sich mit großer Überzeugung für die Förderung des Thüringer Nachwuchs- und Spitzensports ein. Mit ihrer Expertise ist sie ein großer Gewinn für die Arbeit und die Außendarstellung der Stiftung. Für ihre neue Aufgabe wünsche ich ihr viel Erfolg und alles Gute.“

Kristina Vogel, die hauptberuflich als Trainerin der Bundespolizei Sportfördergruppe in Kienbaum arbeitet und urlaubsbedingt nicht an der Stiftungsratssitzung teilnehmen konnte, freute sich über die Wahl. „Es gibt viele Menschen und Partner, die mich auf meinem Weg zur Olympiasiegerin unterstützt haben. Ich möchte gerne etwas zurückgeben und versuchen, den Thüringer Athleten ebenfalls den Weg zu bereiten, um ihre Bestleistung zu erzielen und zu selbstständigen und tollen Persönlichkeiten heranzuwachsen,” so die Olympiasiegerin.

Der 2. Vorsitzende der Stiftung, Dr. Bernd Neudert, der seit Mai gemeinsam mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied die Aufgaben des 1. Vorsitzenden wahrgenommen hatte, freute sich gleichfalls. „Nachdem wir Kristina seit September in die Arbeit der Stiftung eingebunden und eingeführt haben, ist dies jetzt der nächste Schritt durch sie, mit der Übernahme der Funktion der 1. Vorsitzenden. Als ehemals geförderte Athletin wird sie genauso wie ihre Vorgänger Impulse zur Weiterentwicklung der Stiftung setzen.“